Gladiolen: Thripse lassen Blüte verkrüppeln

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Gladiolen blühen in einem Blumenfeld. Foto: Frank Rumpenhorst

Sie sind klein, aber können großen Schaden anrichten. Thripse sind sehr kleine Insekten und können mit ihrem Befall für eine Verkrüpplung der Blüte der Gladiole sorgen. Hobbygärtner können dem allerdings vorbeugen.

Karlsruhe (dpa/tmn) - Verkrüppelte Blüten und weißlich-graue bis silbrige Flecken auf den Blättern sind Anzeichen für einen Befall mit Thripsen auf der Gladiole. Darauf weist das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) in Karlsruhe hin.

Die Tiere sind nur rund einen Millimeter groß und daher erst bei genauerem Blick zu erkennen. Die Larven sind gelblich. Für den Befall gibt es Spritzmittel im Handel, die allerdings nichts mehr bringen, wenn die Flecken über die gesamte Blattfläche reichen.

Dann müssen Hobbygärtner im Herbst aktiv werden: Der Schädling darf nicht auf die Knolle der Gladiole abwandern, denn dort kann er überwintern. Daher wird beim Ausgraben der Knolle im Herbst diese gut geputzt und das Laub entfernt. Dann kommt die Knolle für acht Wochen in eine Umgebung unter fünf Grad. Eier, Larven und die erwachsenen Thripse überleben das nicht.

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