Holzpellets in Räumen ohne Lichtschalter lagern

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Werden Holzpellets falsch gelagert, entsteht Kohlenmonoxid. Der Lagerraum sollte eine gute Lüftung und keine Lichtschalter oder Steckdosen haben. Foto: Tobias Hase

Berlin (dpa/tmn) - Viele Hausbesitzer heizen inzwischen mit Holzpellets. Von diesen können aber Gefahren ausgehen, mit denen man vielleicht nicht rechnet: Durch falsches Lagern entsteht gegebenenfalls Kohlenmonoxid. Worauf gilt es also zu achten?

Wer mit Pellets heizt, muss das Holz irgendwo lagern. Dabei sollten Hausbesitzer unbedingt einen Fachmann zurate ziehen. Denn bei falscher Lagerung kann sich Kohlenmonoxid bilden. Das gefährliche Gas entsteht vermutlich durch natürliche Abbauprozesse im Holz. Wärme und große Pelletmengen erleichterten diesen Prozess, erklärt der TÜV Rheinland.

Eine Staubexplosion lasse sich ausschließen, wenn zugelassene Geräte nach der europäischen Explosionsschutzrichtline ATEX verwendet werden. Daneben sollten Holzpelletlager über eine wirksame Lüftung verfügen. Der Lagerraum darf zudem aus Brandschutzgründen keine Lichtschalter, Steckdosen, Lampen und Verteilerkästen haben. Die Türen zum Lager- sowie zum Heizraum müssen Brandschutzmodelle der Klasse T30 sein und verschlossen bleiben, erläutert der Verband Privater Bauherren in Berlin. Ein Meldegerät für Kohlenstoffmonoxid schlägt Alarm, wenn ein erhöhter Gasanteil festgestellt wird.

Wer auf eine Pelletanlage umstellt, kann zum Beispiel den Lagerraum der ehemaligen Ölheizung für das Holzmaterial nutzen. Pellets können direkt in Räumen, aber auch in extra Kästen oder Textilgewebebehältern aufbewahrt werden. In den meisten Bundesländern gelten keine besonderen Vorschriften bis zu einer Lagermenge von 15 Tonnen oder für einen Heizkessel mit bis zu 50 Kilowatt Leistung. Der VPB rät allerdings, sich vor dem Umbau beim zuständigen Bauamt über die Regelungen vor Ort zu erkundigen.

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