Im Herbst haben Gräser ihren großen Auftritt

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Japanisches Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides 'Compressum') ist im Herbst ein toller Blickfang im Garten. Foto: Andrea Warnecke

Wenn sich im Herbst langsam der Garten lichtet, ist der Hobbygärtner froh über jeden verbliebenen Blickfang. Gräser bieten hier eine schöne Möglichkeit.

Veitshöchheim (dpa/tmn) - Gräser sind ein Blickfang im Garten. Jetzt zeigen sie ihre ganze Pracht. Je nach Sorte reicht die Farbpalette der Gräser von Grün über Gelb bis Rot und Bronze. Auch silberblaue und graue Gräser gibt es.

Manche von ihnen sind quer oder längs gestreift. Immergrüne Gräser sind zum Beispiel Segge und Marbel - sie kommen auch im Halbschatten und Schatten zurecht. Darauf weist die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau hin.

Einige Gräser wachsen straff aufrecht. Dazu zählen Chinaschilf, Ruten-Hirse und Diamantgras. Hier sieht es schön aus, wenn der Gärtner sie in Reihe pflanzt. Andere Gräser wachsen eher bogig, zum Beispiel Pfeifengräser, Lampenputzergras und Federgras. Sie können im Winter kahle Stellen kaschieren.

Damit die Gräser aber jetzt im Herbst ihren großen Auftritt haben können, muss der Hobbygärtner im Frühling aktiv werden: Denn wenn sich der Gartenboden etwas erwärmt hat, werden die Gräser gepflanzt. Sommergrüne Gräser werden im Frühjahr bodennah abgeschnitten, bevor neue Triebe erscheinen. Bei den immergrünen Gräsern müssen braune Halme und Blätter entfernt werden.

Wichtig ist in jedem Fall, dass der Hobbygärtner die Gräser in Schach hält: Denn manche verbreiten sich gerne im Garten, wenn man sie nicht aufhält.

Pressemitteilung

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