Klassiker in der Küche: Rosenkohl anfangs dursten lassen

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Rosenkohl enthält zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe. Für den oft leicht bitteren Geschmack ist der Inhaltsstoff Sigrin verantwortlich. Foto: Franziska Gabbert

Rosenkohl ist ein typisches Wintergemüse. Wer es im eigenen Garten ziehen will, muss jetzt damit anfangen. Was der Rosenkohl zum Wachsen braucht, und was nicht:

Berlin (dpa/tmn) - Der Rosenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera) gehört zu den jüngsten Kohlsorten und ist ein Klassiker der Winterküche. Wer schon im Herbst die ersten Röschen ernten möchte, sollte zum Frühlingsende und Sommerbeginn die Setzlinge ins Beet bringen. 

Der früh geerntete Rosenkohl schmeckt feiner, da erst die Winterkälte für die typische Würze sorgt. Das erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. In den ersten zwei Wochen nach dem Einpflanzen der Setzlinge sollten Hobbygärtner nur wenig gießen, empfiehlt der BDG. Dieser sogenannte Trockenstress sorgt dafür, dass die Pflänzchen sich besonders tief verwurzeln.

Später sollte jedoch reichlich gegossen werden, damit sich der Kohl gut entwickelt. Sobald sich die ersten Röschen bilden, darf auch gern kräftig gedüngt werden, denn der Rosenkohl ist ein sogenannter Starkzehrer. Allerdings sollte man auf Naturdünger setzen, zum Beispiel auf Gartenkompost oder Horngrieß.

Geerntet werden in der Regel zuerst die unteren, dann die oberen Röschen. Bei modernen Sorten, zum Beispiel 'Igor', werden jedoch alle Röschen gleichzeitig reif. Der ganze Stängel kann folglich auf einmal abgeerntet werden.

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