Krötenlilie und Sterndolde

Diese Pflanzen mögen Schatten

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Das Tränende Herz mag es kühl und schattig. Nach der Blüte hinterlässt die Pflanze jedoch eine Lücke im Garten.

In schattigen Gartenbereichen gedeihen nicht nur schlichte Bodenabdecker. Viele Pflanzen sorgen auch hier für eine bunte Blütenpracht. Hier sind sieben Beispiele im Überblick.

Bad Honnef - Hobbygärtner sollten für die dunklen Bereiche ihres Gartens Gewächse aussuchen, die mit den Bedingungen auch gut klarkommen. Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau rät zu diesen Pflanzen - sie führen gerne ein Schattendasein:

Tränendes Herz (Dicentra): Es bildet wunderschöne herzförmige Blüten, die sich wie eine Perlenkette aneinanderreihen. Die Staude wächst gut auf einem nährstoffreichen, eher feuchten und kühlen Boden ohne Staunässe. Nachteil: Nach ihrer Blüte zieht sich die Pflanze ein, es entsteht eine Lücke im Beet.

Prachtspiere (Astilbe): Astilben wachsen am besten auf einem feuchten, humosen Boden. Den Halbschatten ziehen sie zwar vor, aber sie kommen bei auch an sonnigen Orten klar.

Elfenblumen (Epimedium): Sie mögen locker-humose Böden. Einige Arten eignen sich sogar zur Unterbepflanzung eingewachsener Gehölze, da sie gut Trockenheit, tiefen Schatten und Wurzeldruck aushalten.

Sterndolde (Astrantia): Die Sterndolde bevorzugt ebenfalls frische bis feuchte Böden, am liebsten sind diese kalkhaltig.

Funkien (Hosta): Diese Pflanze mit auffällig weiß-grün panaschierten Blättern bildet ein Grundgerüst an schattigen Orten. Sie ist der perfekte Kombinationspartner für Blühpflanzen.

Krötenlilie (Tricyrtis hirta): Sie mag einen feuchten und humushaltigen Boden im Schatten. Die pralle Sonne bekommt der auch als Tigerstern bezeichneten Staude gar nicht.

Silberkerze (Cimicifuga-Arten): Sie bildet üppige Laubbüschel, aber auch auffällige Blütenkerzen, die an Spülbürsten erinnern. Ihr Duft lockt Schmetterlinge und andere Insekten an. Silberkerzen kommen allerdings an trockenen Plätzen nicht klar.

dpa

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