Mehr als ein Lückenbüßer: Cambridge-Storchschnabel im Garten

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Schönheit gepaart mit Anspruchslosigkeit - der Storchenschnabel ist die fast perfekte Pflanze. Foto: Marion Nickig

Ein Storchenschnabel eignet sich für die Fläche. Er ist robust, pflegeleicht und bringt Farbe am Boden - und das gleich mehrmals im Jahr.

Berlin (dpa/tmn) - Im Herbst läuft der schmucke Bodendecker Cambridge-Storchschnabel zur Hochform auf: Seine Blätter ändern noch einmal die Farbe. Leuchtend gelb strahlt er dann im Beet. Die Staude macht sich als Lückenfüller gut, zum Beispiel im Steingarten, an Stufen oder zwischen Gehölzen.

Der Cambridge-Storchschnabel (Geranium x Cantabrigiense) bildet schnell dichte Teppiche. Er neigt jedoch nicht so sehr zum Wuchern wie das Geranium dalmaticum, aus dem es in einer Kreuzung entstanden ist. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) empfiehlt den Cambridge-Storchschnabel deshalb auch für kleinere Flächen.

Im Sommer bildet die Pflanze nicht nur zahlreiche violette bis weiße Blüten, sondern ist bei Hobbygärtnern auch wegen des ganz besonderen Laubs beliebt: Die grasgrünen Blätter verströmen einen angenehm aromatischen Duft. Am besten gedeiht der Cambridge-Storchschnabel in der Sonne und im Halbschatten. Da er durchlässige Böden mag, rät der BDG, bei schwerem Boden etwas Sand unterzumischen.

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