Mieter müssen müffelnde Müllcontainer nicht hinnehmen

+
Überfüllte Tonnen bieten nicht nur einen unfeinen Anblick, sondern verströmen auch einen unangenehmen Geruch. Diesen müssen anwohnende Mieter nicht hinnehmen. Foto: Jens Wolf

Berlin (dpa/tmn) - Ein Müllcontainerstellplatz kann für Anwohner ein Ärgernis sein. Vor allem, wenn üble Gerüche von ihm ausgehen. Eine dauerhafte, nicht unerhebliche Geruchsbelästigung vor dem Fenster der Wohnung muss der Mieter jedoch nicht hinnehmen.

Der Mieter kann vom Vermieter verlangen, dass die Container so aufgestellt werden, dass von diesen keine Belästigungen ausgehen. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Sollte der Vermieter dieser Aufforderung nicht nachkommen, kann die Miete gemindert werden.

Mit den Geräuschen, die bei der Müllentsorgung durch das Entsorgungsunternehmen anfallen, muss der Mieter sich jedoch arrangieren. Diese stellen keine Beeinträchtigung dar, die zu einer Mietminderung berechtigen. Sollten die Nachbarn jedoch wiederholt ihren Müll nachts mit viel Lärm entsorgen, kann der Mieter von diesen verlangen, dass sie die Nachtruhe einhalten. Sollte ein direktes Gespräch nicht fruchten, muss der Vermieter die Einhaltung der Nachtruhe gegebenenfalls durchsetzen.

Meistgelesene Artikel

Bunte Tapete kann Schadenersatzforderung rechtfertigen

Bunte Tapeten gefallen nicht jedem. Mieter sollten sie beim Auszug daher wieder entfernen. Tun sie das nicht, müssen sie Schadenersatz zahlen, wie …
Bunte Tapete kann Schadenersatzforderung rechtfertigen

Eigentümerwechsel: Was sich für Mieter ändert

Bei Mietern kann ein Eigentümerwechsel Besorgnis hervorrufen. Häufige Angst: Die Mieten steigen, der Vertrag verschlechtert sich. Ist das wirklich so?
Eigentümerwechsel: Was sich für Mieter ändert

Schützt Schnee die Pflanzen vor Frost?

Schnee im Garten - ist das gut oder schlecht für die Pflanzen? Das fragt sich so mancher Hobbygärtner. Denn der will seine Schützlinge nicht …
Schützt Schnee die Pflanzen vor Frost?

Kommentare