Modernisieren auf eigene Hand

Umbauten in Mietwohnungen: Das ist erlaubt

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Ärger droht, wenn Sie ohne Erlaubnis des Vermieters eine Wand einreißen.

Ein Kamin wäre schick und ein Parkettboden würde das Wohnzimmer auch aufwerten. Bevor Sie jedoch anfangen umzubauen, sprechen Sie mit Ihrem Vermieter - sonst droht Ärger.

„Wenn Mieter in ihrer Wohnung Veränderungen vornehmen möchten, die in die Bausubstanz des Hauses eingreifen, brauchen sie auf jeden Fall die Zustimmung ihres Vermieters. Das ist beispielsweise der Fall, wenn sie Wände einziehen  oder durchbrechen, eine zusätzliche Dusche einbauen oder einen neuen Boden verlegen  möchten. Bei Umbauten, die sich am Ende des Mietverhältnisses wieder problemlos rückgängig machen lassen, benötigen sie diese Genehmigung aber nicht unbedingt“, erklärt Anja Franz, Sprecherin des Mietervereins München.

Barrierefreies Wohnen

Das gilt auch, wenn es um eine behindertengerechte oder barrierefreie Ausgestaltung der Mietsache geht. Wenn der Mieter etwa einen Treppenlift einbauen, Türdurchgänge verbreitern oder ein behindertengerechtes Bad einbauen will, muss der Vermieter dies in der Regel erlauben, da sonst Wohnen nur erschwert möglich ist.

Keine Erlaubnis nötig

Auch ohne Vermietererlaubnis kann der Mieter ein neues Türschloss einbauen, ein Hochbett oder eine Einbauküche aufstellen, Waschbecken oder Toilette austauschen beziehungsweise eine zusätzliche Steckdose oder einen Türspion einbauen, informiert der Deutsche Mieterbund. „Egal, ob der Mieter mit oder ohne Zustimmung des Vermieters eine Veränderung auf eigene Kosten vornimmt, muss er immer damit rechnen, dass er die Maßnahme bei Ende des Mietverhältnisses wieder rückgängig machen muss. Der Vermieter hat nämlich einen Anspruch auf Rückgabe der Mietsache im ursprünglichen Zustand. Daher ist es sehr wichtig, gleich mit dem Vermieter zu klären, dass die Veränderung so bleiben kann und eben nicht wieder beseitigt werden muss“, rät Anja Franz

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