Waldmeister braucht Kälte zum Keimen

+
Schmeckt gut in der Bowle: Waldmeister ist ein aromatisches Kraut. Foto: Marion Nickig

Berlin (dpa/tmn) - Waldmeister säet man am besten im Winter. Um zu keimen, braucht das Kraut die Kälte. Schon im Frühling trägt der Waldmeister dann Blüten und kann beispielsweise für eine aromatische Bowle verwendet werden.

Er gilt zwar als typischer Frühlingsbote. Zum Wachsen braucht er jedoch die Kälte: Der Waldmeister (Galium odoratum) keimt nur, wenn er mehrere Wochen tiefen Temperaturen ausgesetzt ist. Deshalb empfiehlt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin, das aromatische Kraut im Dezember auszusäen.

Die Samen kommen in flache Schalen mit Anzucht- oder Kräutererde. Diese können dann einen Platz im Freien bekommen, möglichst geschützt vor Regen und Schnee. Bis die Samen keimen, rät der BDG, die Erde feucht, aber nicht zu nass zu halten.

Im Frühjahr können die Pflanzen einzeln in größere Töpfe umgepflanzt werden und schließlich ins Beet wandern. Fühlen sie sich wohl, zum Beispiel unter lichten Sträuchern oder Bäumen, verbreiten sie sich in der Regel von selbst und brauchen keine besondere Pflege. Einer frischen Maibowle im Frühjahr steht dann nichts mehr im Wege.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Bunte Tapete kann Schadenersatzforderung rechtfertigen

Bunte Tapeten gefallen nicht jedem. Mieter sollten sie beim Auszug daher wieder entfernen. Tun sie das nicht, müssen sie Schadenersatz zahlen, wie …
Bunte Tapete kann Schadenersatzforderung rechtfertigen

Eigentümerwechsel: Was sich für Mieter ändert

Bei Mietern kann ein Eigentümerwechsel Besorgnis hervorrufen. Häufige Angst: Die Mieten steigen, der Vertrag verschlechtert sich. Ist das wirklich so?
Eigentümerwechsel: Was sich für Mieter ändert

Schützt Schnee die Pflanzen vor Frost?

Schnee im Garten - ist das gut oder schlecht für die Pflanzen? Das fragt sich so mancher Hobbygärtner. Denn der will seine Schützlinge nicht …
Schützt Schnee die Pflanzen vor Frost?

Kommentare