Badeverbot in Holland nach Invasion von Meeresleuchttierchen

+
Die Meeresleuchttierchen sind ein giftiges Naturschauspiel. (Symbolbild)

Nach einer Invasion von Meeresleuchttierchen ist an drei Stränden der holländischen Küste ein Badeverbot verhängt worden.

Die in Schwärmen auftretenden rötlich leuchtenden Mikroorganismen seien zwar nicht giftig, könnten aber Irritation der Haut und der Atemwege verursachen, sagte am Montag ein Sprecher des Wasserwirtschaftsbüros Rijkswaterstaat. „Es erscheint uns darum besser, wenn Menschen nicht ins Wasser gehen.“

In den Niederlanden wurde die Rote Flagge gehisst.

An den auch bei deutschen Urlaubern beliebten Stränden von Scheveningen, Wassenaar und Katwijk (Provinz Südholland) wurde die rote Warnflagge gehisst. Meeresleuchttierchen (Noctiluca scintillans) sind Einzeller, die sich vor allen von Plankton ernähren und die Fähigkeit besitzen, Licht zu erzeugen. Niederländische Medien nannten die leuchtenden Schwärme „Rode Gloed“ (Rote Glut). Die Mikroorganismen treten an der Nordseeküste in den warmen Monaten immer wieder in großen Schwärmen auf, verschwinden aber meist nach kurzer Zeit.

dpa

Meistgelesene Artikel

Hunderte Touristen sitzen auf Urlaubsinsel Bali fest

Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali sitzen wegen Flugausfällen hunderte Touristen fest. Es wurden am Donnerstag und Freitag sechs ihrer …
Hunderte Touristen sitzen auf Urlaubsinsel Bali fest

Warum sind Flugzeuge eigentlich weiß?

Wer an Flugzeuge denkt, hat meist das Bild einer schneeweißen Maschine vor Augen. Dabei könnte der Flieger auch jede beliebige andere Farbe tragen - …
Warum sind Flugzeuge eigentlich weiß?

US-Tourismus in Kuba legt kräftig zu

Angesichts der vorsichtigen Annäherung zwischen beiden Ländern besuchen immer mehr US-Touristen Kuba. Im vergangenen Jahr hätten 284 937 US-Bürger …
US-Tourismus in Kuba legt kräftig zu

Kommentare