Das Dorf der Frauen

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„Mama Mutig“

In ihrer Sprache existiert das Wort Emanzipation nicht, dafür vergleichen die Männer ihres Stammes Frauen mit einem Stock und sagen:

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Wahrheit im Morgengrauen

Sehnsucht nach Afrika

„Wenn er bricht, nimm Dir einen anderen.“ Rebecca Lolosoli wächst in Zentralkenia mit tief verwurzelten Traditionen auf. Das Bewusstsein, dass nicht alles gut sein muss, was immer schon so war, gibt ihr der Vater mit auf den Lebensweg. Das, und den Mut zu widersprechen. Dem, was immer schon so war. Und so gründet die Samburu in der Nähe der Distrikthauptstadt Isiolo das erste Frauendorf Afrikas. Umoja nennt sie es, was in ihrer Sprache soviel bedeutet wie: „Gemeinsam schaffen wir es“. Warum wir von all dem in einem Reiseteil erzählen?

Ganz einfach, weil Tourismus auch beitragen soll, dass sich Menschen kennen- und verstehen lernen. Weil es auf Umoja auch einen Campingplatz gibt und ein kleines Restaurant, in dem die Frauen die Gäste bekochen. Weil Rebecca Lolosoli will, dass Urlauber, die nach Kenia kommen, um die wilden Tiere Afrikas zu sehen, auch von den Menschen erfahren, die hier leben. Deshalb hat sie zusammen mit der südafrikanischen Journalistin Birgit Virnich ein Buch geschrieben. Es heißt so wie der Name, den die Frauen Rebecca Lolosoli gegeben haben: „Mama Mutig“.

Christine Hinkofer

DAS BUCH

 „Mama Mutig“, das Buch von Rebecca Lolosoli und ihrer Ko-Autorin Birgit Virnich ist im Südwest Verlag erschienen. ISBN 978-3-517-08713-9. Preis: 17,99 Euro.

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