Von USA nach Katar

Flug muss wegen Geburt an Bord notlanden

Wegen einer unerwarteten Geburt an Bord hat ein Flugzeug auf dem Weg aus den USA nach Katar auf der kanadischen Insel Neufundland notlanden müssen.

Wie die kanadischen Behörden am Mittwoch mitteilten, ereignete sich der Vorfall bereits am Sonntag. Demnach war die Boeing 777 aus Miami im Bundesstaat Florida wenige Stunden in der Luft, als eine Schwangere einen kleinen Jungen zur Welt brachte, woraufhin die Maschine der Gesellschaft Qatar Airways sicher in Gander landete.

"Es waren zwei Ärzte an Bord, die bei der Geburt halfen", sagte Brian Hicks vom dortigen Flughafen der Nachrichtenagentur AFP. Der kleine Junge sei etwa eine halbe Stunde vor dem Beginn des Anflugs zur Notlandung geboren worden und gesund zur Welt gekommen. "Er ist der jüngste Passagier, den wir jemals in Gander hatten", sagte Hicks.

Mutter und Kind wurden nach seinen Angaben in ein Krankenhaus auf Neufundland gebracht. Der Flug sei nach etwa zwei Stunden in Richtung Katar fortgesetzt worden. Zur Mutter lagen keine näheren Angaben vor.

Hicks sagte, die Frau sei allem Anschein nach ohne Begleitung gereist. Der Frau und dem Baby gehe es gut. Die Frage sei, welche Staatsangehörigkeit das Kind bekommen werde, weil es im kanadischen Luftraum geboren sei.

Qatar Airways lässt Schwangere ab der 36. Woche nach geltenden Regeln eigentlich nicht an Bord. Schwangere in früheren Stadien werden dazu aufgerufen, sich vor Antritt eines Flugs medizinisch beraten zu lassen.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

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