Bettensteuer: Mitarbeiter sollen Köln meiden

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Seit dem 1. Oktober erhebt die Stadt Köln eine „Bettensteuer“ in Höhe von fünf Prozent des Übernachtungspreises.

Business-Meeting hin oder her -  immer mehr Unternehmen raten ihren Mitarbeitern Köln zu meiden und in einem der umliegenden Orte ein Zimmer zu suchen.

Seit dem 1. Oktober 2010 verlangt die Stadt Köln eine Bettensteuer in Höhe von fünf Prozent auf den Übernachtungspreis in einem Hotel. Das Geld fließt in das Säckel der Stadt.

Doch die Front gegen die Bettensteuer in Köln wird immer breiter. Laut einer Umfrage vom Internetportal hotel.de, gaben mehr als 80 Prozent der befragten Travel Manager gaben an, ihren Mitarbeitern empfehlen zu wollen, ihr Buchungsverhalten zu ändern: 42 Prozent wollen die Empfehlung herausgeben, auf Hotels in benachbarten Ortschaften auszuweichen, in denen keine Kulturtaxe anfällt.

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Weitere 39 Prozent möchten die Reisenden dazu bewegen, sofern möglich auf günstigere Hotels auszuweichen, um so die zusätzlichen Kosten aus der Bettensteuer auffangen zu können.

Nur ein Fünftel - also eine deutliche Minderheit - gab an, keinerlei derartige Empfehlungen aussprechen zu wollen; die Bettensteuer nähme hier also keinen Einfluss auf das Buchungsverhalten der Reisenden.

ml/tz

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