Nationalgalerie in London wegen Streiks weitgehend zu

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Wegen des Streiks sind die großen Säle der Nationalgalerie in London geschlossen. Foto: Andy Rain

Kulturinteressierte London-Besucher können derzeit nur eingeschränkt die Nationalgalerie besichtigen. Grund ist ein Streik. Geöffnet sind daher nur die privat gesponserten Ausstellungen.

London (dpa/tmn) - London-Touristen müssen derzeit auf weite Teile der britischen Nationalgalerie verzichten. Wegen eines Streiks bleiben die meisten Räume des Museums geschlossen, wie die Nationalgalerie mitteilt. Wann der Ausstand endet, ist offen.

Touristen empfiehlt die Museumsleitung, täglich online den aktuellen Stand des Streiks zu überprüfen, um sich auf ihren Besuch vorzubereiten. Während des Streiks sind lediglich die Flügel geöffnet, die eine privat gesponserte Ausstellungen beherbergen. Die großen Säle, in denen Gemälde wie die "Badende in Asnières" von Georges Seurat hängen, bleiben geschlossen.

Grund für den Streik ist ein Konflikt um eine mögliche Privatisierung von Jobs. Bislang werden die Mitarbeiter des Museums von der öffentlichen Hand bezahlt, die Nationalgalerie will mit dieser Tradition brechen. Die National Gallery zählt zu den bedeutendsten Museen weltweit. Die Sammlung umfasst rund 2300 Gemälde aus dem 13. bis 19. Jahrhundert. Mit mehr als sechs Millionen Besuchern pro Jahr ist sie nach dem British Museum das Ausstellungshaus mit den zweitmeisten Besuchern in Großbritannien.

Streik-Informationen der Nationalgalerie (eng.)

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