Abgefahrenes Projekt

Nordkorea will „Weltklasse-Skigelände“ bauen

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Machthaber Kim Jong Un plant Skigebiet am 768 Meter hohen Masik-Pass.

Seoul - Das Regime im weithin abgeschotteten Nordkorea will bis Ende des Jahres ein Skigebiet auf Weltniveau bauen. Es soll später auch mal Touristen anlocken. 

Das Regime im weithin abgeschotteten Nordkorea will bis Ende des Jahres ein Skigebiet auf Weltniveau bauen. Der Bau des Skiresorts am Masik-Pass (Masikryong-Gebirge) sei eine „gigantische patriotische Arbeit“, wurde Machthaber Kim Jong Un am Mittwoch von den Staatsmedien zitiert. Das Resort am 768 Meter hohen Masik-Pass an der Westküste soll von den Soldaten des kommunistischen Landes gebaut werden.

Beobachter vermuten, dass das hochgerüstete, aber verarmte Land später auch Touristen aus dem Ausland anlocken will. Zunächst soll das „Weltklasse-Skigelände“ den Menschen im Land ein „hoch zivilisiertes und glückliches Leben“ ermöglichen, hieß es.

Das Projekt soll den Nordkoreanern auch als Ansporn für wirtschaftliche Leistung dienen. Kim habe an die Bürger appelliert, an „allen Fronten des sozialistischen Aufbaus“ das „Masikryong-Tempo“ vorzulegen.

Die Machthaber wollen Nordkorea nicht nur zur „Atomstreitmacht“ machen, sondern auch die Wirtschaft vorantreiben. Die Spannungen in der Region hatten sich seit dem dritten nordkoreanischen Atomtest im Februar spürbar verschärft.

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dpa

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