Am Frankfurter Flughafen

Skurrile Funde beim Zoll: Elfenbein und Schmuck in Windeln

Geschickt verpackt - und doch gefunden: ein Jaguarzahn zwischen zwei Spülschwämmen.
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Geschickt verpackt - und doch gefunden: ein Jaguarzahn zwischen zwei Spülschwämmen.
In Folie gewickelte Elfenbeinkugel: Wer bedrohte Tiere und Pflanzen oder daraus hergestellte Produkte aus dem Ausland mitbringt, muss mit einer satten Geldstrafe rechnen.
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In Folie gewickelte Elfenbeinkugel: Wer bedrohte Tiere und Pflanzen oder daraus hergestellte Produkte aus dem Ausland mitbringt, muss mit einer satten Geldstrafe rechnen.
Guter Versuch: In dieser Babywindel entdeckte der Zoll am Frankfurter Flughafen geschmuggelten Goldschmuck.
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Guter Versuch: In dieser Babywindel entdeckte der Zoll am Frankfurter Flughafen geschmuggelten Goldschmuck.
Auch diese zersägten Elefantenstoßzähne spürten die Zollfahnder auf.
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Auch diese zersägten Elefantenstoßzähne spürten die Zollfahnder auf.
Spürhund bei der Arbeit: Im vergangenen Jahr ging die am Frankfurter Flughafen beschlagnahmte Rauschgiftmenge zurück.
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Spürhund bei der Arbeit: Im vergangenen Jahr ging die am Frankfurter Flughafen beschlagnahmte Rauschgiftmenge zurück.

Exotische Tiere, Elefantenstoßzähne, Waffen: Was der Zoll im Gepäck mancher Reisender entdeckt, ist mitunter skurril und manchmal gefährlich. Zu den schrägsten Funden 2014 am Frankfurter Flughafen gehörte Schmuck in Babywindeln.

Das Hauptzollamt am wichtigsten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main hat bei seiner Jahrespressekonferenz die spektakulärsten Funde des vergangenen Jahres präsentiert.

Dazu gehörten etwa zersägte Elefantenstoßzähne und Schmuck in Windeln. Die aufgegriffene Rauschgiftmenge ging indes zurück: 2014 wurden am Flughafen 624 Kilogramm Drogen gefunden; 2013 hatten die Beamten 763,5 Kilogramm entdeckt.

Doch was darf man aus Nicht-EU-Ländern eigentlich nicht nach Deutschland einführen? Ein Überblick:

Artgeschützte Tiere: Wer bedrohte Tiere und Pflanzen oder Produkte daraus aus dem Ausland mitbringt, dem drohen deren Beschlagnahmung und eine ordentliche Geldstrafe. Unter anderem für folgende Tiere und Tierprodukte braucht es ein artenschutzrechtliches Dokument: Elfenbein, exotische Felle, wild lebende Katzen, Nashornprodukte, Affen, ausgestopfte Vögel, Schlangen und Krokodile, Meeresschildkröten, Kakteen sowie Korallen.

Der Zoll warnt: Lokale Händler stellen oft "Ausfuhrbescheinigungen" aus - doch die seien meist null und nichtig. Nur die zuständige Behörde des Urlaubslandes kann eine gültige Genehmigung erteilen. Eine Übersicht über geschützte Tiere gibt es online beim Bundesamt für Naturschutz.

Waffen und Munition: Die Einfuhr von Schusswaffen aus einem Nicht-EU-Land bedarf einer Erlaubnis. Auch hier gilt: In vielen Ländern werden manche Waffen - zum Beispiel Druckluftwaffen wie Softairpistolen - völlig ohne Auflagen verkauft. Das heißt aber nicht, dass ihre Einfuhr nach Deutschland ohne weiteres möglich ist.

Folterwerkzeuge: Peitschen mit mehreren Riemen oder Elektroschocker dürfen nicht in die EU gebracht werden. Dem Zoll zufolge handelt es sich dabei um Waren, die "zum Zweck der Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung und Strafe dienen". Hier greift die Anti-Folter-Verordnung der EU.

Einfuhrverbote und -beschränkungen gelten zudem für Arznei- und Betäubungsmittel, Bargeld, Feuerwerkskörper, gefährliche Hunde, jugendgefährdende Schriften und Medien, Rohdiamanten, gestohlene Kulturgüter, bestimmte Lebensmittel und gefälschte Produkte.

dpa

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