Streik im französischen Luftverkehr geht weiter

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Viele der geplanten Air-France-Flüge fielen aus.

Paris - Die Streiks an Frankreichs Flughäfen haben am zweiten Tag in Folge erhebliche Beeinträchtigungen verursacht. Air France musste am Dienstag knapp 30 Prozent seiner Flüge streichen.

Allein die größte französische Fluggesellschaft Air France musste am Dienstag rund 30 Prozent ihrer Flüge ausfallen lassen. Die Langstreckenverbindungen seien dabei in ähnlichem Maß betroffen gewesen wie Kurz- und Mittelstreckenflüge, hieß es von dem Unternehmen am Abend.

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Für diesen Mittwoch prognostizierte Air France eine weitere Verschlechterung der Situation. Vier von zehn Langstreckenflügen können nicht garantiert werden. Die Gewerkschaft SNPL ging davon aus, dass die Streikbeteiligung unter den Air-France-Piloten zuletzt bei über 60 Prozent lag.

Die Beschäftigten der Fluggesellschaften und Airports wollen mit den Arbeitsniederlegungen noch bis Donnerstagabend gegen Pläne der Regierung protestieren, das Streikrecht an Flughäfen einzuengen. Demnach sollen Mitarbeiter ihre Aktionen mindestens 48 Stunden vorher bekanntgeben. Die Arbeitgeber wiederum sollen verpflichtet werden, besser Vorsorge zu treffen und 24 Stunden vor einem geplanten Streik Verkehrsvorhersagen zu machen.

dpa

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