Vorsicht! Keine Pflanze als Urlaubssouvenir

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Wer sich Pflanzen aus dem Urlaub mitnehmen will, sollte sehr vorsichtig sein. Foto: Arno Burgi

Pflanzen aus exotischen Ländern werden schon mal mit nach Hause genommen. Im heimischen Garten können die fremden Gewächse jedoch schlimme Folgen haben.

Berlin (dpa/tmn) - Zitronenbaum aus Griechenland, Oleander aus Italien: Pflanzen sind beliebte Urlaubssouvenirs, die im eigenen Garten an die schönen Tage erinnern sollen. Oder man bringt nur einen Ast mit, aus dem dann ein Steckling gezogen wird.

Doch damit kann man in der heimischen Natur Schaden anrichten. Schädlinge können mit den Gehölzen eingeschleppt werden, erklärt Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen in Berlin. Da diese Tiere keine natürlichen Feinde haben, kann es sein, dass sie sich ungehindert verbreiten. Auch eingeschleppt Pilze und Bakterien befallen heimische Pflanzen.

Im schlimmsten Fall müssten etwa der eigene Garten und die der Nachbarn gerodet werden, um die Wirtspflanzen eines gefährlichen Bakteriums zu vernichten. Der Bund verweist auf einen solchen Fall in Sachsen, bei dem ein aus dem Ausland mitgebrachter Oleander der Auslöser war.

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