Warten vorprogrammiert: Rückreisende sorgen für lange Staus

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Für das kommende Wochenende prognostizieren der Auto Club Europa und der ADAC viele Staus. Foto: Peter Steffen/Archiv

In einigen Bundesländern naht das Ende der Ferien. Damit sind Staus auf den Autobahnen vorprogrammiert. Vor allem im Westen Deutschlands wird mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet.

Stuttgart/München (dpa/tmn) - Am kommenden Wochenende (19. bis 21. August) müssen sich Urlaubsheimkehrer auf lange Staus auf den Autobahnen einstellen. Das teilen der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC mit. Der bislang stärkste Rückreiseverkehr des Sommers stehe bevor.

In Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland neigen sich die Schulferien dem Ende entgegen. Die Spitzenzeiten liegen am Freitag zwischen 14.00 und 19.00 Uhr, am Samstag zwischen 10.00 und 18.00 Uhr. Am Sonntag ist von 10.00 bis 20.00 Uhr mit dem stärksten Verkehr zu rechnen.

Etwas entspannter dürfte sich die Lage auf den Routen in den Süden zeigen. Dennoch müssen die Autofahrer auch hier und auf den Strecken zur Nord- und Ostsee mit Behinderungen durch Späturlauber rechnen. Auch Reisende, die sich nicht nach Ferienterminen richten müssen, sind unterwegs. Stau und stockenden Verkehr erwarten die beiden Autoclubs vor allem auf den folgenden Strecken.

A 1 Puttgarden - Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln, beide Richtungen
A 2 Berlin - Hannover - Dortmund - Oberhausen, beide Richtungen
A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main - Köln - Oberhausen - Arnheim, beide Richtungen
A 4 Dresden - Erfurt - Kirchheimer Dreieck - Köln - Aachen, beide Richtungen
A 1/A 3/A 4 Kölner Ring
A 5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel, beide Richtungen
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg, beide Richtungen
A 7 Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg - Kassel - Hannover - Hamburg - Flensburg, beide Richtungen
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg, beide Richtungen
A 9 Berlin - Nürnberg - München, beide Richtungen
A 10 Berliner Ring
A 11 Berliner Ring - Dreieck Uckermark - Stettin, beide Richtungen
A 19 Dreieck Wittstock - Rostock, beide Richtungen
A 24 Berlin - Dreieck Wittstock/Dosse, beide Richtungen
A 40 Essen - Duisburg - Venlo
A 45 Aschaffenburg - Gießen - Hagen - Dortmund
A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen, beide Richtungen
A 81 Heilbronn - Stuttgart - Singen, beide Richtungen
A 93 Rosenheim - Kiefersfelden, beide Richtungen
A 95 / B 2 München - Garmisch-Partenkirchen, beide Richtungen
A 96 Lindau - München, beide Richtungen
A 99 Umfahrung München

In Österreich gelten unter anderem die A 4 von Wien nach Budapest, die A 11 vor dem Karawankentunnel, die A 12 Innsbruck-Autobahn und die Brennerautobahn A 13 als stark staugefährdet. Der Gleinalmtunnel auf der Pyhrnautobahn A 9 (Wels - Graz) ist laut ADAC voraussichtlich bis zum 5. September gesperrt. Eine weiträumige Umfahrung sei über die Tauernautobahn A 10 (Salzburg - Villach) möglich. Die Wartezeiten für die Rückreise nach Deutschland an den Übergängen Suben (A 3 Linz - Passau), Walserberg (A 8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein - Rosenheim) lassen sich auf der Internetseite der österreichischen Autobahngesellschaft Asfinag einsehen.

Aber auch Rückreisende aus Kroatien, Serbien, Bulgarien, Griechenland und der Türkei müssen an den jeweiligen Grenzen Geduld aufbringen. Der ADAC schließt dort stundenlange Staus nicht aus.

In der Schweiz müssen Reisende auf den Hauptrouten zum Beispiel auf der A 2 zwischen Basel und Mailand mit Staus rechnen, vor allem am Gotthardtunnel. Eine Alternative kann in nördlicher und südlicher Richtung laut ACE die San-Bernardino-Verbindung A 13 (St. Margarethen - Bellinzona) sein.

ACE-Stauprognose

ADAC-Stauprognose

ADAC-Stauprognose als Video

Wartezeitenanzeige der Asfinag

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