Weiter Streit um Kutschen in Rothenburg

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Nach dem Willen der Stadt soll das Klappern der Pferdehufen in der mittelalterlichen Altstadt nun endgültig verstummen.

Auch zum Auftakt der Touristensaison sorgt in der Stadt Rothenburg das städtische Kutschenverbot weiter für Ärger. Streitpunkt ist die Route, auf denen die Droschken durch die Altstadt rollen dürfen.

Der von den Kutschern unterbreitete Vorschlag sei aus Sicht der Stadt problematisch, sagte Rechtsrat Michael Sommerkorn der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag. “Es gibt in einigen Punkten Bedenken“, fügte der städtische Jurist hinzu.

“In der vorgeschlagenen Route sind immer noch einige gefahrenträchtige Stellen enthalten“, erläuterte er. Die Stadtverwaltung habe daher einen eigenen Routenvorschlag erarbeitet; dieser sei Ende März den Kutschern zugegangen. In einem gemeinsamen Gespräch solle nun eine Lösung mit den Unternehmern gesucht werden. Nach Sommerkorns Angaben will die Stadt auch weiterhin den belebten Marktplatz von Droschken freihalten. Auch durch enge Gassen sollten keine Kutschen rollen.

Im Januar hatte das Verwaltungsgericht Ansbach das von der Stadt Rothenburg verhängte Pferdekutschenverbot bestätigt. Zur Begründung gab das Gericht an, dass die Kutschfahrten wegen der engen Gassen und der vielen Touristen “eine besondere örtliche Gefahr“ darstellten. Gleichzeitig wies es darauf hin, dass Droschkenfahrten durch die Altstadt aber generell möglich seien - und forderte die Kutschbetriebe auf, ein Routenkonzept auszuarbeiten, das keine Gefahrenbereiche enthält.

dpa

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