West-Nil-Fieber in Griechenland

+
Das West-Nil-Fieber wird von Mücken übertragen.

Zwei Menschen sind in Griechenland an dem durch Mücken übertragenem West-Nil-Fieber gestorben. Weitere 14 Menschen erkrankten. Das teilte am Dienstag das griechische Gesundheitsministerium mit.

Alle Fälle wurden in den vergangenen zehn Tagen in Nordgriechenland diagnostiziert und von Laboren bestätigt.

 “Es gibt keinen Grund zur Panik. Die meisten Menschen weisen gar keine Symptome auf, wenn sie daran erkranken“, sagte Anna Pappa, stellvertretende Professorin für Mikrobiologie der Aristoteles-Universität der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki im Radio. Es handele sich nicht um eine Epidemie, hieß es weiter. Die Symptome seien zunächst Kopf- und Gliederschmerzen, die aber in wenigen Tagen wieder enden, hieß es. Das Virus wird von Stechmücken auf den Menschen übertragen. Die Einwohner in den betroffenen Regionen rund um Thessaloniki wurde geraten, Insekten abweisende Verdampfer oder Salben zu benutzen.

In Deutschland wurden laut Robert Koch-Institut 2007 im Rahmen einer großen Untersuchung in Vögeln Antikörper gegen das Virus entdeckt. Es handle sich vor allem um Zugvögel aus Afrika, die sich höchstwahrscheinlich dort infiziert hatten. Auch in Österreich hatten Forscher das Virus bei Vögeln nachgewiesen, dort zumeist bei Habichten.

dpa

Meistgelesene Artikel

Hunderte Touristen sitzen auf Urlaubsinsel Bali fest

Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali sitzen wegen Flugausfällen hunderte Touristen fest. Es wurden am Donnerstag und Freitag sechs ihrer …
Hunderte Touristen sitzen auf Urlaubsinsel Bali fest

Warum sind Flugzeuge eigentlich weiß?

Wer an Flugzeuge denkt, hat meist das Bild einer schneeweißen Maschine vor Augen. Dabei könnte der Flieger auch jede beliebige andere Farbe tragen - …
Warum sind Flugzeuge eigentlich weiß?

US-Tourismus in Kuba legt kräftig zu

Angesichts der vorsichtigen Annäherung zwischen beiden Ländern besuchen immer mehr US-Touristen Kuba. Im vergangenen Jahr hätten 284 937 US-Bürger …
US-Tourismus in Kuba legt kräftig zu

Kommentare