1. Medaillen-Integrations-Open 2015 des BC Piccolo am Samstag, 10. Oktober 2015 in der Jahnhalle Fürstenfeldbruck

Sensationelle Leistungen

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Einen harten Schlagabtausch lieferten sich Punktsieger Faruk Topsakal und Beacher Bukenya aus Uganda

Fürstenfeldbruck  - Boxer aus 20 bayerischen Clubs kletterten beim größten Medaillenturnier Bayerns, dem Integration-Open des BC Piccolo, am Samstag, 10. Oktober 2015 in der Brucker Jahnhalle zwischen die Seile. Nach acht Stunden und 33 absolvierten Kämpfen durfte der SV 1880 München mit vier Erfolgen als bester Gastverein den „Wolfgang Schwamberger Pokal“ in Empfang nehmen. Freilich, an die Ausbeute von neun Siegen des BC Piccolo kamen die Achtziger bei weitem nicht heran.

Zum „Boxer des Tages“ avancierte Mert Tul. Mit einer Glanzleistung setzte sich der Brucker Leichtgewichtler in einer Ausscheidung zur Deutschen U18-Meisterschaft durch und feierte seinen 14. Sieg im 16. Kampf. Sein Kontrahent Alexander Witt (BC Haan Augsburg) wurde sogar angezählt, hielt aber bis zum Schlussgong durch. Das Ticket für die DM in Köln verpasste dagegen Weltergewichtler Don Hugl knapp nach Punkten. Sein Gegner Dominik Bartos war für den Newcomer eine Nuance zu clever.

Zu den Höhepunkten zählte die Partie im Weltergewicht zwischen Onur Kocer und Andreas Leis (SV Pocking). Zwei Runden lang beherrschte der Schützling von Birkan Eksen die Szene, beantwortete die von Andras Leis (SV Pocking) vorgetragenen Angriffe mit seinem präzisen Kopfhaken. Im letzten Durchgang steigerte sich Leis zwar, doch der von der Jury an ihn vergebene 2:1 Punktsieg war doch des Guten zu viel und führte prompt zu einem Pfeifkonzert der Fans. Umstritten unterlag auch Oskar Chmielecki gegen Esat Akbas (Fighters Straubing).

Dann gab es im Brucker Lager nur noch Siege zu feiern. Tayfun Akbay war im Federgewicht dem Landshuter Bavariaboxer Sanaollah Feyzi klar überlegen und Angriffsboxer Alihan Eksen feierte gegen Mahmoud Rahmani (SV 1880 München) ein erfolgreiches Debüt. Bei seinem ersten Auftritt im Boxring überzeugte auch Fahjim Quraeschi, der im Halbschwergewicht gegen Soner Büyük (BC Kaufbeuren) klug seine Reichweitenvorteile nutzte.

Mittelgewichtler Felix Bachmaier gewann gegen Tobias Naumann (SV 1880 München) und Luca Vetter behielt gegen Hamza Celebi (BSC Dachau) die Oberhand. Halbschwergewichtler Beacher Bukenya aus Uganda (Fighters Straubing) sah zwar gefährlich aus, konnte jedoch den Piccoloboxer Faruk Topsakal nicht gefährden. Noch schlimmer erging es dem Nigerianer Ernest Iannuwazee im Weltergewicht, der in der zweiten Runde von Brucks Pietro Loriga ausgeknockt wurde. Im einzigen Frauenkampf hielt Alina Popp die sich tapfer wehrende Kathrin Surovcev (Fighters Straubing) mit präzisen Kombinationen ständig unter Druck. „Alina ist ein Riesentalent und wird ihren Weg machen“, freute sich die anwesende zweifache Deutsche Meisterin Cindy Metz.

Manfred Kaltenhäuser

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