Als einziger deutscher Fahrer unter den 18 Fahrern qualifizierte sich der 31-jährige Olchinger Lokalmatador Martin Smolinski  am 26. Mai in Olching

 Speedway Euro Championship Challenge in Olching

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Freuen sich auf die Challenge (v.li.): MSCO-Vizepräsident Stefan Ehrnböck, Lokalmatador Martin Smolinski und MSCO-Präsident Stefan Lochner

Olching – Als einziger deutscher Fahrer unter den 18 Fahrern qualifizierte sich der 31-jährige Olchinger Lokalmatador Martin Smolinski für den Speedway Euro Championship Challenge am 26. Mai in Olching. Sollte das Wetter am Fronleichnamstag nicht mitspielen, werde das Rennen einen Tag später auf jeden Fall ausgetragen, versicherte der Präsident des Motorsportclubs Olching, Stefan Lochner, bei der Pressekonferenz am 18. Mai.  

Nachdem der in Gräfelfing geborene Speedwayprofi aus Olching in den vergangenen zwei Jahren nicht an den Europameisterschaften teilnahm, musste der ehemalige Vizeweltmeister und mehrfache Deutsche Meister den Weg über die Qualifikationsrunde gehen. Seine Fahrkarte für den Challenge in Olching löste Smolinski Anfang Mai beim Semifinale der Speedway-EM in Debrecen. „Mein Ziel ist es natürlich in Olching auf dem Treppchen zu stehen“, beantwortete Smolinski die Frage nach seinem Abschneiden vor heimischer Kulisse. Er wisse, dass er gut sei, doch so überheblich sei er auch wieder nicht. „Da ist kein einziger Fahrer, der langsam ist. Jeder kann jeden schlagen. Sie sind alle sehr professionell. Es kommt auf die Tagesform und auf das Material an“, so Smolinski. Aber er wisse den MSC Olching hinter sich und habe einen Heimvorteil. Er kenne die Bahn so gut wie kein anderer der 17 teilnehmenden Fahrer.

Die Olchinger Speedwaybahn hält Smolinski, der den Streckenrekord mit 85,6 km/h bei stehendem Start und vier Runden hält, für eine der schnellsten Bahnen in Deutschland. Insgesamt finden beim Challenge 20 Rennläufe statt, bis der Sieger feststeht. Smolinski ist sich jedoch relativ sicher, dass die Entscheidung nicht ohne ein Stechen fällt. Auch MSCO-Präsident Lochner glaubt an einen spannenden Rennverlauf. „Es wird nicht gleich nach zwei Läufen feststehen, wer der Sieger sein wird. Dazu ist die Leistungsstärke des i Teilnehmerfeldes viel zu eng.“ Die Vorbereitungen für das große Rennspektakel laufen seit Tagen auf Hochtouren. „Das Stadion erhält den letzten Schliff“, teilte Lochner mit. Der MSCO-Präsident dankte Olchings Bürgermeister Andreas Magg (SPD) für den neuen auf weitere 30 Jahre laufenden Pachtvertrag. Er verspricht sich von dem Europameisterschaftsrennen am Fronleichnam eine Werbung und hofft auf zahlreiche Zuschauer. Der Kartenvorverkauf sei gut angelaufen (auch online). „Ich rechne mit 4.000 Zuschauern.“

 Einen Tipp gibt Lochner noch allen Besuchern aus der Region: „ Lassen Sie das Auto zu Hause und benutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel. Der Weg vom S-Bahnhof zur Speedwaybahn ist nicht so weit.“ Parkplätze sind nämlich rar, denn auf dem Festplatz an der Toni-März-Straße läuft parallel das Olchinger Volksfest. Das internationale Teilnehmerfeld für den Speedway Euro Championship Challenge setzt sich neben dem einzigen Deutschen Fahrer aus fünf Schweden, vier Polen, vier Dänen, einem Tschechen, einem Russen, einem Ukrainer und einem Italiener zusammen: Nr. 1: Eduard Krcmar (Tschechien), Nr.: 2 Martin Smolinski (Deutschland), Nr.: 3 Leon Madsen (Dänemark), Nr.: 4 Anders Thomsen (Dänemark), Nr.: 5 Przemyslaw Pawlicki (Polen), Nr.: 6 Tomasz Jedrzejak (Polen), Nr.: 7 Nicolas Covatti (Italien), Nr.: 8 Peter Ljung (Schweden), Nr.: 9 Krzysztof Kasprzak (Polen), Nr.: 10 Mateusz Szczepaniak (Polen), Nr.: 11 Artem Laguta (Russland), Nr.: 12 Jonas Kylmakorpi (Schweden), Nr.: 13 Michael Jepsen Jensen (Dänemark), Nr.: 14 Frederik Lindgren (Schweden), Nr.: 15 Hans Andersen (Dänemark), Nr.: 16 Thomas Jonasson (Schweden), Nr.: 17 Linus Sundstrom Schweden), Nr.: 18 Andrij Karpov (Ukraine).

Dieter Metzler

 

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