Veronika Kaltenegger und Sandra Hany ,16, waren schon bei internationalen Turnieren mit von der Partie 

Zwei Brucker Eishockey-Spielerinnen streben die Frauen-Nationalmannschaft an

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Auch Herren-Abteilungsleiter Josef Fuchs freut sich mit Veronika Kaltenegger (li.) und Sandra Hany über die Karriere der Brucker Eigengewächse in der Eishockey-Nationalmannschaft

Fürstenfeldbruck – Für Deutschland zu spielen und zu den besten Eishockey-Spielerinnen in Deutschland zu zählen, das entschädige für vieles, meinen die beiden jungen Brucker Eishockey-Talente, Veronika Kaltenegger und Sandra Hany, die kontinuierlich in Richtung Frauen-Nationalmannschaft marschieren.

Das ist ihr sportliches großes Ziel. Die Eigengewächse des EV Fürstenfeldbruck blicken trotz ihrer 16 Jahre bereits auf etliche internationale Begegnungen in der deutschen U18-Nationalmannschaft zurück. So nahmen beide Spielerinnen im Oktober an zwei Länderspielen in der Schweiz teil. Dabei traf Hany beim 3:1-Sieg einmal und beim 2:1-Sieg einen Tag später erzielte die Bruckerin den Siegtreffer. Zuvor hatte die Tochter des EVF-Vizepräsidenten Werner Kaltenegger, Veronika, im September in Selb an einem Drei-Länder-Turnier gegen Österreich, Schweiz und Russland teilgenommen. „Da wäre ich auch gern dabei gewesen“, meinte Hany, die aber aus schulischen Gründen passen musste. Dafür kam die Bruckerin im November in Dmitrov nahe Moskau beim Vier-Nationen-Turnier zum Einsatz. Der deutsche Nachwuchs verlor zwar gegen Schweden (2:5), gegen Russland (1:7) und gegen Finnland (2:5), dennoch schwärmte Hany von der Reise, die auch mit einem Bummel in Moskau und einem Spaziergang über den Roten Platz verbunden war. 

Man konnte sich zwar überall frei bewegen, aber überall musste man Sicherheitskontrollen über sich ergehen lassen, selbst, als sie das Einkaufszentrum betraten, berichtete Hany. „Eishockey genießt in diesen Ländern einen ganz anderen Stellenwert“, begründete die angehende Physiotherapeutin die Niederlagen. „Alle Teams spielen in der Top-Division, Deutschland nur in der Division eins.“ Auch die Eishockey-Stadien seien von beeindruckender baulicher Dimension. Ihre Freizeit gehört ganz dem Eishockey, erzählten die Mädels. Denn neben den Einsätzen beim EVF in der Jugend und den Schülern stürmt die Viscardi-Gymnasiastin Veronika Kaltenegger für den SC Garmisch-Partenkirchen in der Frauen-Bundesliga und Sandra Hany beim deutsche Meister ESC Planegg. „Da bleibt nicht viel Zeit, für andere Hobbys. Es ist halt einfach ein geiles Gefühl, im Eisstadion zu stehen und die Nationalhymne mitzusingen“, hoffen nun beide auf den Weltmeisterschafts-Vorbereitungslehrgang zwischen den Weihnachtsfeiertagen in Füssen und damit natürlich auf eine Teilnahme an der WM, die Ende März/Anfang April ebenfalls in Füssen stattfindet. 

 Dieter Metzler

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