Heimauftakt des SC Fürstenfeldbruck am 22. Juli im Technomarktstadion um 18.30 Uhr

Der Ball im Klosterstadion rollt wieder 

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Aktuelle SCF-Mannschaft 2015/2016.

Fürstenfeldbruck – Der Ball im Klosterstadion rollt wieder: Am Mittwoch, 22. Juli, steigt im Technomarktstadion um 18.30 Uhr der Heimauftakt des SC Fürstenfeldbruck gegen den Aufsteiger Türkspor Augsburg. Und die Brucker haben etwas wiedergutzumachen. Das erste Saisonspiel am vergangenen Sonntag in Illertissen ist so gar nicht nach den Wünschen von Trainer Tarik Sarisakal verlaufen.

 

 88 Minuten lang spielten die Brucker gut mit und lagen gegen den Favoriten nur mit 1:2 in Rückstand. Marian Knecht hatte sogar die große Chance zum Ausgleich. Er vergab und der SCF kassierte in der Nachspielzeit noch zwei Gegentore, die Sarisakal erzürnten. „Mit den beiden Gegentoren habe wir uns ein eigentlich gutes Spiel kaputt gemacht“, schimpfte der Übungsleiter. Überhaupt habe man es Illertissen mit individuellen Fehlern leicht gemacht. „Zu billig“ habe man die Gegentore zugelassen, so Sarisakal. Das soll gegen Türkspor Augsburg nun besser werden. Immerhin ist am Mittwoch Kapitän Fabian Meinberger wieder mit an Bord. In Illertissen war er noch wegen eines Platzverweises aus der vergangenen Saison gesperrt. Stürmer Karol Kopec fehlt aus dem gleichen Grund dagegen weiterhin. Eng werden könnte es auch mit einem Einsatz von Andreas Beinhofer, der in Illertissen verletzt vom Platz musste. 

Bei einigen Experten gilt der SC Fürstenfeldbruck aber nicht nur wegen der 1:4-Niederlage in Illertissen als Abstiegskandidat Nummer eins. Auch die namhaften Abgänge von Christian Rodenwald, Uli Fries, Julian Maurer, Felix Thiel und Lukas Welzmüller bescheren den Bruckern heuer die Rolle des Außenseiters. Zehn Neuzugänge sollen die entstandenen Lücken schließen und den zuletzt dünnen Kader verbreitern. Neu im Team sind Michael Dietl (VfR Garching), Konstantinos Kebaptzis, Fernando Ernesto (beider TSV 1865 Dachau), Emanuel Endl (TSV Großhadern), Yannick Demmer (SpVgg Unterhaching), Christian Mühlberger (TSV Eching), Denis Teschke (SC Oberweikertshofen), Mohenned Al-Dulaimi (SpVgg Kammerberg) und das Torhüter-Duo Maximilian Knobling (SC Olching) und Andreas Pauker (SC Maisach). Dazu kommt mit Julius Ostarhild ein talentierter Verteidiger aus der eigenen Jugend. Im Tor gibt es heuer – im Gegensatz zu den vergangenen Spielzeiten, als sich Thiel und Welzmüller oft abwechselten – eine klare Rollenverteilung: Knobling ist die Nummer eins. Pauker muss sich erst noch an die rauere Landesligaluft gewöhnen. Seine Rolle ist es laut Sarisakal, Knobling Druck zu machen. 

Andreas Daschner

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