Nach der jüngsten 1:9-Pleite der Kreisklassen-Elf des SC FFB 

SCF II erntet bei Auftritten nur noch Mitleid 

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Wie lange tut sich Thomas Griesgraber das noch an und holt sich mit der nicht klassenklassenreifen SCF-Elf eine Packung nach der anderen auf den Plätzen im Landkreis ab?

Fürstenfeldbruck  – Nach der jüngsten 1:9-Pleite der Kreisklassen-Elf des SC Fürstenfeldbruck beim SV Adelshofen-Nassenhausen am 22. September, machte schon die Frage unter den Adelshofener Zuschauern die Runde: „Wie lange halten die Brucker das noch durch?“

 Die von der Bezirksliga bis in die Kreisklasse durchgereichte zweite Mannschaft des Brucker Sportclubs gibt derzeit ein jämmerliches Bild auf den Plätzen des Landkreises ab. Es hagelt eine hohe Niederlage nach der anderen. Der zu Saisonbeginn geholte Trainer Uwe Slowik hat bereits der Mannschaft den Rücken gekehrt. 

Derzeit wird die Elf von Thomas Ritter trainiert, doch den Ton geben andere an, wie unschwer in der Halbzeitpause in Adelshofen auszumachen war. Erfahrene Spieler der Alten Liga des SCF sollen die nicht kreisklassentaugliche Mannschaft retten. Doch wie lange werden sich Thomas Griesgraber, Branco Maretic, Stephan Steinbeißer, Toni Preitsameter und Co. das noch antun? Auch diese Frage kursiert stets auf dem Plätzen im Landkreis, wo die Landesliga-Reserve antritt. Am Sonntag in Adelshofen offenbarte die Mannschaft einmal mehr, dass sie in der Kreisklasse nichts verloren hat. 

Brucks Torwart Alexander Ewert, der noch hielt, was, zu halten war, konnte einem leidtun: neun Mal musste er den Ball aus dem Netz holen.

Adelshofens zuschauender Vereinspräsident Leo Klaß lobte die faire Spielweise der Gäste aus der Kreisstadt, die schon zur Pause aussichtlos mit 0:5 Toren zurücklagen. In Adelshofen freute sich die Mannschaft von Trainer Thomas Rieder über den Kantersieg, der den SVA auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken ließ. „Wir hätten schon auch gern zweistellig gewonnen“, meinte Rieder nach dem Schlusspfiff in Anspielung auf die zweistelligen Siege der Mannschaften aus Eching und Gernlinden über die völlig überforderte Elf aus der Kreisstadt. Mit dem Sieg tankten die SVA-Spieler viel Selbstvertrauen, den gleich acht verschiedene Torschützen standen am Ende zu Buche. 

Zweimal traf Maximilian Jilek, je einmal Georg Bals, Michael Gistl, Stefan Holzapfel, Leo Klaß Junior, Sebastian Klaus, Mathias Saller und Thomas Zacherl. 

Dieter Metzler

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