Volleyball Bezirksliga-Meisterschaft bei den Frauen, der SV Germering und der TSV TB

Vorentscheidung in der Bezirksliga gefallen?

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 Die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga schon mal gesichert. Vlnr.: Teamkapitän Steffi Fröstl, Paula Mattes, Vicky Pregler (10), Annika Lormis, Kerstin Lincke (2), Mirj Schafroth (13)   

Germering - Spannung lag am Samstag in der Wittelsbacher Halle in Germering in der Luft als sich die direkten Konkurrenten um die Volleyball Bezirksliga-Meisterschaft bei den Frauen, der SV Germering und der TSV TB München gegenüberstanden. 

Nach über zwei Stunden Spielzeit fiel denkbar knapp die Entscheidung zu Gunsten der Münchner, die damit im Titelrennen eine kleine herbeigeführt haben dürften. Konzentrieren mussten sich die Germeringer Damen aber schon auf den ersten Gegner des Tages, den ASV Dachau. Auch wenn sich dieser an den letzten Spieltagen mit drei Niederlagen bereits selbst um die Möglichkeit eines Spitzenplatzes gebracht hatte, konnte Dachau den TB München bisher als einziges Team in dieser Saison bezwingen. Prompt erspielte sich der ehrgeizig agierende ASV gleich zu Beginn des ersten Satzes gegen den SVG eine 7:2 Führung die er sogar zwischenzeitlich bis zu einem 19:7 ausbaute. Germering kämpfte sich zwar noch bis zum 20:23 heran musste aber diesen ersten Satz mit 21:25 an Dachau abgeben. Doch die folgenden Sätze sollten mit 25:20, 25:21 und 25:16 dann doch die Tabellenverhältnisse widerspiegeln und Germering drei weitere wichtige Punkte im Aufstiegsduell mit dem TSV TB München bescheren. Bis zur Mitte des ersten Satzes gegen den direkten Konkurrenten TB München lief das Spiel weitgehend ausgeglichen, ehe sich die Münchnerinnen langsam absetzen und mit einem 18:25 Satzgewinn den SVG in Zugzwang brachten. Den besseren Start im Folgesatz hatte Germering und nötigte dem TBM gleich beim 3:0 die erste Auszeit ab. Mit 25:22 stellten die Gastgeber den Satzausgleich her und entschieden, immer besser ins Spiel kommend auch gleich den Folgesatz mit 25:21 zur 2:1 Satzführung für sich. Doch der Turnerbund gab sich keinesfalls geschlagen, und Germering sah sich im vierten Satz unvermittelt mit einem 2:8 Rückstand konfrontiert. Mit der Einwechslung von Annika Lormis auf Diagonal und Sophie Himmelstoß über die Außenposition kam neuer Schwung ins Germeringer Spiel. Langsam arbeitet man sich über ein 6:9 Punkt für Punkt zum 19:21 heran und ging sogar mit 23:22 in Führung, doch die Münchner hielten dagegen und wendeten mit drei Punkten in Folge und dem 23:25 ihre drohende Niederlage ab. Der Tiebreak sollte und musste diese Begegnung entscheiden. Die Fans fieberten mit ihren Teams mit, die es auch im Entscheidungssatz spannend machten. Germering erspielte sich leichte Vorteile und konnte mit 8:6 das letzte Mal die Seiten wechseln. München gelang es den Drei-Punkte Rückstand langsam wettzumachen und ging nach 11:10 sogar mit 12:13 in Führung ehe der SVG ausglich und beim 14:13 den ersten Matchball hatte. Doch fast schien es, dass die Angst vor der eigenen Courage Germering im Weg stand und so sollte letzten Endes die mutigere Mannschaft in der Schlussphase dieses Spiel belohnt werden. Mit 14:16 entschied der TB München nicht nur dieses Spiel sondern dürfte gleichzeitig auch eine kleine Vorentscheidung um die Meisterschaft herbeigeführt haben, wenn auch beide Teams noch jeweils zwei Spiele vor sich haben und den SVG und den TBM nur zwei Tabellenpunkte trennen. Auch wenn Germering mit vier Punkten an diesen Spieltag auf alle Fälle Vizemeister ist, war die Enttäuschung über die verpasste Chance allen Teammitgliedern anzusehen und die mögliche zweite Chance in der Relegation auf den Aufstieg in die Landesliga erst einmal nur ein kleiner Trost. Für Germerings Damen steht gleich diesen Samstag am 7.März ihr letzter Spieltag in der Liga vor heimischem Publikum an.

Jürgen Malter 

 

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