Viele neue Gesichter

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Blicken einmal mehr optimistisch in die neue Handball-Saison (v. li.): Robert Vuskovic, Andreas Knoll, Markus Dangers, Falk Kolodziej, Korbinian Lex, Julian Prause, Lucas Kröger, Abteilungsleiter Erich Raff Trainer Martin Wild.

Fürstenfeldbruck – Mit einer stark veränderten Mannschaft gehen die Bayernliga-Handballer des TuS Fürstenfeldbruck in die Saison 2013/14, die am 14. September mit dem Heimspiel gegen den TSV Rothenburg um 19.30 Uhr in der Wittelsbacher-Halle eröffnet wird.

Gleich mit sechs neuen Spielern starten die Handballer in die Saison. Mit Korbinian Lex vom TSV Trudering, Julian Prause vom TSV Friedberg und Lucas Kröger vom VfL Horneburg (HVB Bremen) sowie dem Rückkehrer Andreas Knorr, der nach einem Jahr vom TSV Friedberg wieder zum TuS wechselte und Markus Dangers sowie Falk Kolodziej aus der zweiten Mannschaft hat sich das Gesicht des Brucker Bayernligisten doch stark verändert. Bevor Abteilungsleiter Erich Raff und Trainer Martin Wild bei einem Pressegespräch am 6. September in der Gastronomie Fürstenfelder einen Ausblick auf die neue Saison gaben, warf Raff zunächst einen Blick zurück auf die abgelaufene Saison.

Nach einer Umfrage wurden die TuS-Handballer zu den Spitzenteams in der Liga gezählt. Doch zunächst wurden die Brucker Handballer dieser Einschätzung nicht ganz gerecht, auch weil mit Martin Wagner, Alexander Raff, Sebastian Huhn und Robert Knorr vier Stammkräfte fehlten. Nach der Auftaktniederlage in Roding und zwei Heimniederlagen gegen Rödelsee und Lohr reihte sich die Mannschaft in der Vorrunde auf dem dritten Tabellenplatz ein. In der Rückrunde lief es dann besser. Bis auf die Niederlage in Lohr konnte das Wild-Team alle Spiele für sich entscheiden, auch die Begegnung beim späteren Meister Rödelsee, was letztlich mit der Vizemeisterschaft belohnt wurde.

Doch noch während sich die Saison dem Ende näherte, erfuhr Trainer Martin Wild, dass er in der neuen Saison auf einige Stammkräfte verzichten muss. So verabschiedeten sich schon während der Saison Christian Wallnitz, Andreas Krauß, Thomas Gärtner, Korbinian Sparn und am Saisonende Torhüter Simon Wicha. Trotz des erneuten Umbruchs und des Altersdurchschnitts der Mannschaft von nur 21,5 Jahren, glaubt Abteilungsleiter Erich Raff, dass die Mannschaft das Zeug hat, wieder in der Spitzengruppe der Bayernliga mitzumischen.

Trainer Wild hat frühzeitig die Weichen gestellt und für die Abgänge Ersatz gesucht. Bereits in der Vorbereitung zeigten die „Neuen“, dass sie mehr als nur ein Ersatz sind, so dass die Träume des Abteilungsleiters, wieder vorne mitzumischen, durchaus berechtigt sind. Auch Trainer Wild äußerte sich optimistisch. „Wir werden in der Spitzengruppe vertreten sein.“

Raff erinnerte daran, dass die TuS-Handballer 2006 und 2010 Meister wurden, obwohl niemand damit gerechnet hatte. „Sollten wir Meister werden, werden wir uns auch diesmal etwas einfallen lassen. Wir würden einen Teufel tun, nicht aufzusteigen. Das zeichnet sich im Februar/März 2014 ab. Dann muss ein Umfeld geschaffen werden, dass wir in der dritten Liga spielen können.“

Allerdings ist der Kader denkbar klein. Und nach der schweren Verletzung von Kilian Schweinsteiger, der im Juli an der linken Schulter operiert wurde und erst im Januar 2014 wieder einsatzfähig sein wird, fehlt mit Philipp Schmittner auch noch der „Kopf der Mannschaft“, nachdem Schmittner für seinen „Master“ in München keinen Studienplatz bekam.

So wird die Mannschaft nur mit zwölf Feldspielern und drei Torhütern in die Saison starten. Auch finanziell müssen die Handballer des TuS Fürstenfeldbruck den Gürtel enger schnallen, nachdem mit der Insolvenz ihres Hauptsponsors, dem Autohaus A.U.F. – Volvo in der Brucker Hasenheide etwa 20 Prozent des Etats fehlen werden. Mitte August konnte Raff der Mannschaft aber mitteilen, dass sie trotz des Ausfalls des Hauptsponsors mit dem Betrag der vergangenen Saison rechnen kann.

Dieter Metzler

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