Fußball-Kreisklasse 

Kampf gegen den Abstieg

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In vielen Landkreisderbys so wie hier zwischen dem SC Schöngeising - gelbe Trikots - und dem SV Adelshofen gab es enge und umkämpfte Spiele.

 Fürstenfeldbruck  - Das interessanteste stand für den TSV West  auf dem Programm – allerdings im Pokal. Den vier Klassen höher spielenden SC Fürstenfeldbruck zwang man ins Elfmeterschießen.

 Fast eine Drei-Klassen-Gesellschaft ist in dieser Saison die Fußball-Kreisklasse. Sowohl im Kampf um die Aufstiegsplätze als auch im gesicherten Mittelfeld und im Ringen gegen den Abstieg in die gefürchteten Buchstabenligen mischen Mannschaften aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck mit. Interessant für die vielen Fußballfans ist die Kreisklasse auf jeden Fall, stehen doch jede  Woche interessante Derbys auf dem Terminkalender.


Das interessanteste stand für den TSV West auf dem Programm – allerdings im Pokal. Den vier Klassen höher spielenden SC Fürstenfeldbruck zwang man ins Elfmeterschießen. Zwar verlor der TSV da mit Pech, doch stellte er mit dem Auftritt seine Leistungsfähigkeit unter Beweis. Lohn der Mühen ist ein zweiter Platz, der zu den Relegationsspielen für die Kreisliga berechtigt. Wenn die Schützlinge von Spielertrainer Nizam Kayar den Platz halten, können sie das Missgeschick aus der Vorsaison gleich in der Saison darauf korrigieren. Im Vorjahr scheiterte der Klub aus dem Brucker Westen knapp am FC Penzing.


Von solchen Zielen ist der SC Schöngeising einiges entfernt. Der Klub fuhr seinen bescheidenen Kurs fort und folgt nicht dem Beispiel anderer, die nach einem Abstieg den sofortigen Wiederaufstieg anstreben. „Wir bleiben solide“, sagt dazu Manager Stephan Dodenhoff. Solide sportliche Bilanzen weisen ebenfalls der SV Adelshofen und Aufsteiger SV Mammendorf auf. Das untere Ende des Tabellen-Mittelfeldes bildet der TSV Gernlinden. Von Abstiegssorgen dürfte dieses Quartett wohl nicht werden. 


Anders ergeht es da dem TSV Türkenfeld. Der Aufsteiger war mit acht Niederlagen gestartet. Bedingt erst durch Urlaub, dann durch Verletzungen mussten fast ständig etliche Kicker ersetzt werden. Erst dann durchbrach man die Pechserie und konnte sich vom letzten Platz lösen. Dennoch wird es wohl den TSV einige Anstrengungen kosten, wenigstens den direkten Abstieg zu vermeiden und zumindest die Entscheidungsspiele gegen die A-Klassenzweiten zu erreichen. 


Ein direkter Konkurrent ist dabei der FC Eichenau. Dessen Versuch, verstärkt eine Mannschaft mit jungen Spielern aufzubauen, führte nicht zum gewünschten Ziel. Mittlerweile griff man am Starzelbach sogar zum vermeintlichen Allheilmittel des Trainerwechsels. Simon Skafar musste nach etlichen guten Jahren gehen. Der in Emmering lebende Artur Seemann soll sich nun an der Mission Klassenerhalt versuchen.

Hans Kürzl 



 


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