Reform der Bundesliga führte bei drei Vereinen zum Abstieg –  Damen des 1. SCG erzielten zwei Siege

Gelungener Auftakt in der 2. Bundesliga

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Damen des 1.SCG. 

Gröbenzell - Nach dem Abstieg von der 1. In die 2. Bundesliga im letzten Jahr war man bei den Gröbenzeller Judoka nicht allzu traurig. Eine Reform der Bundesliga brachte es mit sich, dass dieses Schicksal drei Vereine traf. Darunter auch den Damen des 1.SCG. Gleich am ersten Kampftag fand das Bayerische Derby statt. Die Damenmannschaft musste sich auf die Reise nach Eltmann begeben Dort trafen sie auf die SG Eltmann und den JC Oberhaid.

 Erster Gegner waren die Damen aus Eltmann. Nach Auslosung der Gewichtsklassen musste Marion Weissensteiner als erstes ran. Marion musste zwar über die volle Kampfzeit gehen war aber zu keiner Zeit gefährdet. Der Yuko Vorsprung genügte und es hieß 1:0 für Gröbenzell. Im zweiten Kampf bis 63 kg sah es für Alexandra Sebald ebenfalls gut aus, aber dann geriet sie in einen Haltegriff aus dem sie sich nicht mehr befreien konnte. Bis 48 kg stieg Marina Englmaier nach einem Jahr Babypause wieder ins Wettkampfgeschehen ein. Sie machte ihre Sache sehr gut und siegte vorzeitig gegen Anna Scheffner mit Haltegriff. Melanie Breitsameter musste eine Gewichtsklasse höher starten. Sie kam gut mit ihrer Gegnerin zurecht, aber leider geriet auch sie in einen Haltegriff aus dem es kein Entrinnen mehr gab und somit wieder Gleichstand 2:2. Neuzugang Steffi Klinger aus Passau musste ebenfalls eine Gewichtsklasse höher starten. Eigentlich ein absolutes Leichtgewicht bis 48 kg musste sie heute die Lücke bis 52 kg füllen. Steffi ließ ihrer Gegnerin keine Chance. Sie erzielte zwei Wazari Wertungen und siegte vorzeitig. Bis 57 kg gelang es Eltmann erneut auszugleichen. Ebenfalls Neuzugang Maike Frye musste den Punkt abgeben. So stand es vor dem letzten, entscheidenden Kampf 3:3.

 In der Gewichtsklasse über 78 kg kämpfte die dritte neue Kämpferin Josephine Kratky für Gröbenzell. Auch sie musste eine Gewichtsklasse höher starten. Stammkämpferin Barbara Bauer ist noch verletzt. Souverän und nervenstark erkämpfte sie sich zuerst eine Wazari Wertung und dann den vorzeitigen Sieg mit Ippon für Ko Uchi Gari. Somit stand es 4:3 für Gröbenzell und das bedeutete SIEG In der zweiten Begegnung trennten sich Oberhaid und Eltmann 4:2 Nach dem Erfolg in der ersten Begegnung wollten die Gröbenzellerinnen natürlich noch nachlegen. Erneut war es Marion Weissensteiner die ihre Gegnerin Rosi Rauchenberger nach nur einer Minute besiegte und Gröbenzell in Führung brachte. Eike Trost, auch neu hinzugekommen, konnte gegen Fabienne Stamm mit einer kleinen Wertung in Führung gehen. Stamm gelang es auszugleichen und da Eike zwei Strafen hatte ging der Punkt an Oberhaid.

Kampf-Szenen mit Steffi Klinger  in Eltmann. 

Steffi Klinger, dieses mal in ihrer Gewichtsklasse bis 48 kg zeigte erneut einen sehr gut geführten Kampf. Mit einer Yuko Wertung ging sie in Führung und konnte kurz vor Schluss noch ihre Gegner Ippon mit ihrer Spezialtechnik Uchi Mata werfen. Melanie Breitsameter konnte der starken Andrea Vogt nichts entgegensetzen und somit stand es wieder 2:2 Dieses Mal musste Marina Englmaier eine Gewichtsklasse höher bis 52 kg kämpfen. Marina konnte mit der starken Leonie Becker gut mithalten. Nach einem unerlaubten Griff mit der Hand ans Bein des Gegners wurde Marina leider disqualifiziert. Bis 57 kg startete Irina Heckmann. Sie konnte nach einem schönen Kampf, indem sie ihre Gegnerin vorzeitig mit einer Hebeltechnik zur Aufgabe zwang zum 3:3 ausgleichen. Somit lag es im letzten Kampf wieder an Josephine Kratky über Sieg oder Niederlage zu entscheiden. Josi dominierte deutlich und siegte erneut vorzeitig mit einer Ippon Wertung für O soto gari. Somit ging die zweite Begegnung ebenfalls mit 4:3 Punkten an Gröbenzell. 

Es war schon ein schönes Gefühl an einem Tag zwei Mal zu siegen. Es gibt aber kein Ausruhen für die Gröbenzeller Damen. Am 18.Mai geht es in der Wildmooshalle in der Landesliga weiter und am 24. Mai findet bereits der zweite Kampftag in der Bundesliga statt. Leider haben wir hier das Los Pech nach Bad Ems zu müssen was eine Anfahrt von 500 km bedeutet. 1000 km an einem Tag sind schon sehr anstrengend und kräftezerrend. Aber das ist nun mal das Los in der Bundesliga.

C. Frey

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