Jubel nach dem 2:0-Heimweig über den TSV Aindling 

Oberweikertshofen:  Klassenerhalt perfekt

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SCO-Spielführer Sebastian Schuff (Mitte) ist einen Tick schneller am Ball als sein Aindlinger Kontrahent (re.), Verfolgt wird die Szene von Florian Tremmel (im Hintergrund)

 Oberweikertshofen – Der SC Oberweikertshofen jubelt. Mit einem 2:0-Heimsieg über den TSV Aindling sicherte sich die Elf des scheidenden Trainerduos Florian Hönisch/Michael Westermair drei Spieltage vor dem Saisonende vorzeitig den Klassenerhalt. Mit einer überzeugenden Leistung gab der Landesligist vor 150 Zuschauern die bestmögliche Antwort auf die nach zuletzt drei sieglosen Spielen laut gewordene Kritik.

Der direkte Abstieg war ohnehin vor dem Anpfiff des vorletzten Heimspiels der Saison kein Thema mehr beim SCO. Aber durch den 2:0-Erfolg wurde endgültig die Gefahr gebannt, noch auf einen der drei Relegationsplätze abzurutschen. So kann die SCO-Elf unbeschwert die Saison mit den Spielen in Ottobeuren (16. Mai) und daheim gegen Kaufbeuren (23. Mai) ausklingen lassen.

 Zum Matchwinner des vorletzten Heimspiels avancierte der Landsberieder Fabian Friedl, der beide Treffer im Oberweikertshofener Waldstadion erzielte. Bereits nach sechs Minuten versenkte Friedl vom Elfmeterpunkt aus eine maßgerechte Flanke von Spielertrainer Hönisch mit dem Kopf zur frühen Führung. Bis zum Pausenpfiff erspielte sich der SCO weitere gute Chancen. Die Gäste, die vom SCO nach dem Sieg auch in der Tabelle überholt wurden, kamen erst nach einer knappen halben Stunde zu einer nennenswerten Chance. In den zweiten 45 Minuten übernahm Schiri-Assistent Philipp Ettenreich die Leitung der Begegnung. Schon im ersten Durchgang hatte sich Schiri Jürgen Urmann zweimal kurz an der Seitenlinie von Aindlings Masseurin behandeln lassen müssen, weil ein Muskel in der linken Wade zumachte.

 Der Schiri-Beobachter übernahm die Rolle des zweiten Assistenten. Genau zum richtigen Zeitpunkt gelang dem SCO die Entscheidung, die dem Spiel des Gastgebers noch mehr Sicherheit gab. Mit einem strammen Schuss ins lange Eck überwand Friedl sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff den Aindlinger Schlussmann mit dem Tor zum 2:0. Der zum Saisonende nach fünf Jahren im SCO-Dress in die Kreisliga zur SpVgg Erdweg wechselnde 35-jährige Florian Hönisch war gegen seinen Ex-Verein Aindling besonders hochmotiviert. Noch einmal drückte Hönisch 90 Minuten lang als entscheidender Dreh- und Angelpunkt dem Spiel seinen Stempel auf. 

Dieter Metzler

 

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