6. Internationaler COOL SWIMMING CUP in Gersthofen  

Staffel-Pokal für die Wasserratten-Schwimmstaffel

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Das Bild zeigt Patricia Mayer, die einmal mehr einen neuen Vereinsrekord geschwommen ist und sich langsam der 1 Minuten Schallmauer auf 100m Freistil nähert!

Fürstenfeldbruck - In Gersthofen holte die Wasserratten-Schwimmstafel aus Fürstenfeldbruck unter 370 Schwimmerinnen und Schwimmern den Staffelpokal. 

 Mehr als 370 Schwimmerinnen und Schwimmer, einige aus Hamburg oder sogar aus Sterzing haben den Weg in die schwäbische Kleinstadt vor den Toren Augsburgs gefunden.Nachdem die Brucker bereits im Vorjahr in Gersthofen ziemlich erfolgreich gewesen sind, hatten Sie diesmal den Mannschaftspokal im Visier. Trotz der höchsten Punktzahl aller Vereine, mussten sich die Brucker am Ende doch mit Rang 5 zufrieden geben, denn die Anzahl der gesammelten Punkte wird beim CSC durch die Anzahl der Starts geteilt. Da die Wasserratten, neben den arrivierten Stars auch einige Nachwuchsschwimmer dabei hatten, musste man sich „rechnerisch“ geschlagen geben. Dafür sorgten die 8 x 50m Mix Staffeln der Brucker für einen „Start-Ziel“ Sieg, denn nach Siegen in der Brust, Freistil und Rückenstaffel und einem zweiten Platz in der Schmetterlings-Staffel war der Gesamt-Staffel-Sieg den Wasserratten nicht zu nehmen.

Eines der Highlights der Veranstaltung ist das HEAD LIQUID FIRE ELIMINATION RACE, ein außergewöhnliches Format bei Schwimm-Wettkämpfen. 10 Damen bzw. Herren starten in jeweils 2 Läufen über 50m Freistil, der jeweils Letztplatzierte scheidet aus. So reduziert sich das Starterfeld Lauf für Lauf bis aus den zwei Läufen ein Lauf mit 4 Personen wird und wiederum der Letzte ausscheidet. Am Ende gibt es ein Duell und der Sieger gewinnt einen High-End Racing Anzug für von HEAD - eine außergewöhnlich hochwertiger Preis für einen „normalen“ Schwimm-Wettkampf. Leider konnte Pici Mayer vom SV FW ihren Vorjahressieg nicht wiederholen, obwohl sie sich einmal mehr abgezockt von Lauf zu Lauf durch geschwommen hat. Aber die langwierige Krankheit der letzten Wochen hat dann doch mehr Kraft gekostet und bei 5 bzw. 6 Rennen innerhalb von knapp 20 Minuten muss man im Vollbesitz seiner Kräfte sein.

 Im Halbfinale der Damen kam das Aus für Pici, die sich aber über Rang 3 und einen schönen Sachpreis freuen durfte. Trotzdem war das Wochenende für die 15jährige Grafratherin ein Erfolg, denn sie konnte bei ihrem Sieg über 100m Freistil in 1:01,67 ihren eigenen Vereinsrekord vom Dezember erneut verbessern.Isabel Cosack schwamm wiedermal einen sehr guten Wettkampf und belegte im 5-Strecken Mehrkampf bei den Damen in der offenen Wertung einen undankbaren 4ten Platz.

 Insgesamt konnte Isi 7 persönliche Bestzeiten bei 8 Starts erschwimmen.Nicht ganz so gut lief es bei Judith Kramer, die im Vorjahr den Mehrkampf-Pokal noch gewonnen hatte. Mehr als Rang 5 im Mehrkampf war nach durchaus ansprechenden, aber nicht herausragenden Leistungen ein solides Ergebnis.Einen sehr guten Wettkampf zeigte Patricia Stiegeler. 7 persönliche Rekorde bei 8 Starts und ein klarer Sieg im Geschwister Duell gegen Ihre Schwester Corinna über 100m Brust waren echte Highlights für die trainingsfleißige Patty. Coco war ebenso in guter Form und schwamm 4 neue Bestzeiten.

Carina Hengstenberger und Lea Obermair sammelten fleißig Medaillen im Jahrgang 2001 und konnten mit vielen persönlichen Bestzeiten überzeugen. Beide schieden zu früh im HEAD LIQUID FIRE ELIMINATION RACE der Juniors aus.Etwas durchwachsener war das Wochenende für Monika Cmarits, Daniela Sterr, Christina Steber, Mona Weiß und Franziska Müller, die zwar einige Medaillen und Punkte für das Team erschwimmen konnten, aber leider, auf Grund von Erkältungskrankheiten, nicht in bester Form waren. Gute Leistungen und auch teilweise Medaillen konnten Tatjana und Leonie Schmölz, Natalie Freund sowie Svenja Biesold erschwimmen.Bei den Jungs war einmal mehr Felix Stenglein der „Medaillenjäger“ der Brucker. 3 erste, 4 zweite und ein dritter Platz – so die Ausbeute des jungen Schwimmers aus Eichenau. 

Der Höhepunkt für Felix war aber, dass er mit den großen Schwimmern in der letzten Mix-Staffel schwimmen durfte und somit auch seinen Beitrag zum Sieg im Staffel-Wettbewerb beitragen konnte.Valentin Sponer, er im echten Leben eigentlich Fußballer ist, hat die Hallensaison und somit fußballtrainings-ärmere Wintersaison mit viel Schwimmtraining optimal genutzt und schwamm 6, teilweise enorm schnellere, persönliche Bestzeiten und krönte seinen starken Auftritt mit Rang 3 im Junior HEAD LIQUID FIRE ELIMINATION Race.Mit Niklas Biesold haben die Brucker einen echten Marathon-Wettkampf-Schwimmer im Team. Niklas sucht sich immer wieder gerne ein echtes Hammerprogramm aus und zeigt – vielleicht gerade deshalb – bei solchen Wettkämpfen sehr gute Leistungen. 

In den letzten 90 Minuten am Sonntag musste Niklas 4mal an den Start gehen und schwamm dabei unter anderem eine neue Bestzeit über 200m Schmetterling um dann, nach ca. 5 Minuten „Pause“ als Schluss-Schwimmer den Sieg in der Rückenstaffel heim zuschwimmen. 5 Gold- und 3 Silbermedaillen waren der Lohn für die guten Leistungen.Sein gleichaltriger Trainingspartner Vincent Sponer schwamm trotz starker Erkältung einen sehr guten Samstag-Wettkampf mit 4 neuen Bestzeiten, musste aber dafür am Sonntag daheim im Bett bleiben.Deutlich verbessert zeigte sich Aron Ohnemus (Jahrgang 2001), dem offenbar die Ehrung zum „besten Nachwuchsschwimmer der Wasserratten 2012“ einen Motivationsschub gebracht hat. 5 neue Bestzeiten und eine Silbermedaillen werden ihn hoffentlich auch in den nächsten Trainingseinheiten beflügeln. Dies sollte auch für Fabio Bertram (2000) gelten, der sich deutlich verbessert zeigte und 3 neue Bestzeiten in das Gersthofener Becken zauberte.Der Team-Oldie Felix Mayer trat auch extrem verschnupft seine Rennen an und kämpfte sich durch das Wochenende. Gemeinsam mit Stefan Sponer trieb er den Altersdurchschnitt der Staffeln nach oben, war aber mit ihm gemeinsam ein wichtiger Garant für den Sieg. Julian Totzauer schwamm nur zwei Rennen und konnte hierbei eine neue Bestzeit schwimmen. 

Stefan Sponer 

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