Schwach begonnen, danach im Spiel gesteigert und schließlich einen 4:3-Sieg eingefahren

EVF schafft Einzug ins Viertelfinale

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Im vorletzten Spiel in der Landesliga- Zwischenrunde zündeten die Vilshofener Gäste erneut Pyrotechnik, obwohl das Abbrennen von Bengalos verboten ist.

 Fürstenfeldbruck – Der letzte Spieltag in der Landesliga-Zwischenrunde musste die Entscheidung bringen, welche beiden Mannschaften neben dem TSV Erding und dem ERV Schweinfurt das Viertelfinalticket lösen würden. Nachdem die Brucker am 29. Januar mit einem 4:3 (2:1, 0:1, 2:1)–Sieg über den Mitkonkurrenten Vilshofen den vierten Tabellenplatz zurückeroberten und sich die beste Ausgangslage verschafften, reichte der Mannschaft zwei Tage später ein 4:3 (1:0, 1:2, 1:1)-Sieg im Penaltyschießen zum Einzug ins Viertelfinale.

 Schwach begonnen, sich im Laufe des Spiels gesteigert und am Ende einen glücklichen 4:3-Sieg eingefahren – so könnte man den Spielverlauf der Brucker gegen den Mitkonkurrenten aus Vilshofen beschreiben. Sven Mönch brachte die Mannschaft von Trainer Christian Eibl vor 120 Zuschauern früh in Führung. Dann allerdings konnten sich die Brucker bei ihrem Goalie Dennis Berger bedanken, dass es bis zur ersten Drittelpause bei diesem knappen Vorsprung blieb, nachdem die EVF-Stürmer hochkarätige Chancen liegen ließen. Nach dem zweiten Drittel hatten die Gäste zweimal ausgleichen können.

Dabei erhielt der EVF nach der erneuten Führung durch Sven Mönch gleich zweimal die Chance, bei einem 5:3-Überzahlspiel den Vorsprung auszubauen. Im Schlussdrittel brachte Daniel Sontowski ein drittes Mal den EVF in Führung, doch drei Minuten vor Schluss gelang Vilshofen das 3:3. Patrick McGehee sorgte schließlich in der letzten Spielminute für den wichtigen 4:3-Siegtreffer, der den Bruckern drei Punkte bescherte und wieder auf Viertelfinalkurs brachte. Am Sonntag gegen den bereits feststehenden Gruppensieger TSV Erding brachte Patrick Ullmann die Kreisstädter mit 1:0 in Führung. Im Mittelabschnitt erzielte der Tabellenführer den Ausgleich, doch Sven Mönch brachte Bruck bei einem Unterzahlspiel mit 2:1 erneut in Front. Aber Erding kam noch vor der nächsten Pause zum 2:2-Ausgleich. Nachdem sich der Beginn des letzten Drittels wegen Regen um 20 Minuten verzögerte, kam Erding mit der langen Unterbrechung scheinbar besser klar. Doch Ullmann sorgte mit seinem zweiten Treffer für den 3:3-Ausgleich.

Dabei blieb es bis zum Schluss. Im entscheidenden Penaltyschießen behielten Daniel Sontowski und Sven Mönch die Nerven und sicherten den Bruckern zwei Punkte, so dass der Ausgang der zeitgleichen Begegnung zwischen Schweinfurt und Vilshofen keine Rolle mehr spielte. Bruck hat das Viertelfinale aus eigner Kraft geschafft. Nach der Niederlage ihrer Mannschaft scherten sich die Gästefans aus Vilshofen am Freitagabend wenig um das Verbot, das der EVF vorsichtshalber vor einigen Spieltagen verhängt hatte. Wie schon im Vorrundenspiel entzündeten die Vilshofener Zuschauer Bengalos. Allerdings waren sie so schlau, erst nach der Schlusssirene ihre Pyrotechnik anzustecken, um nicht vorher aus dem Stadion gewiesen zu werden. Der EVF-Ordnungsdienst muss sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen, trotz der Vorfälle in der Vorrunde, die Fans beim Einlass nicht kontrolliert zu haben. Auch ein Ordnungsdienst im Gästeblock fehlte, so dass niemand die Gäste am Abfackeln der gefährlichen Pyrotechnik hinderte. Gegner der Brucker im Viertelfinale, das im Modus „best of three“ bereits am 5. Februar mit dem ersten Spiel ausgetragen wird, ist der EHF Passau. Das Heimspiel der Brucker gegen Passau findet zwei Tage später, am Sonntag, 7. Februar, 17.15 Uhr, im Brucker Freiluftstadion statt.

Dieter Metzler

 

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