Südd. Pokalrunde –  Als Vorbereitung eingestuft und man  hoffte auf ein mildes Los, war aber mit dem Drittligist konfrontiert

Schweres Los für Germeringer Volleyballspielerinnen im Pokal

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Germerings neue Bezirksliga-Crew! vrnl: Andi Härle, Biggi Felske, Ramona Kellnar, Lisi Hocke, Monika Marincic, Christin Ganserer, Stephie Lemcke, Petra Frommer, Veronika Adamek, Paula Mattes.

Germering – Als Vorbereitung wurde die Südbayerische Pokalrunde des Volleyballverbandes beim SVG gesehen, aber insgeheim hatte man sich doch ein etwas milderes Los als den Drittligist der DJK Augsburg-Hochzoll erhofft, zumal Ausrichter TSV Friedberg den Austragungsmodus modifiziert hatte und es keine Platzierungsspiele gab. Somit waren Teams bereits nach der ersten Niederlage aus dem Spielgeschehen ausgeschlossen. Besonders bitter, da auf nur zwei Gewinnsätzen gespielt wurde.

 Das Los entschied darüber welche der zwölf teilnehmenden Teams direkt in das Viertelfinale rutschten und welche acht Mannschaften den Weg über die Vorrunde gehen mussten um weiter zu kommen. Während den Mannschaftsführern der TSV Neuburg aus der Kreisliga, von DJK Augsburg-Hochzolls zweiter Bezirksklasse-Garnitur, vom Landesligist Penzing und dem Bayernligateam aus Sonthofen dieses glückliche Händchen beschert war, hatte SVG-Captain Andrea Härle gleich den Drittligist der DJK Augsburg-Hochzoll aus dem Topf gezogen, denen sich unsere Bezirksliga-Damen in der Vorrunde stellen mussten. Als vierte Spielbegegnung hatten Germerings Volleyballerinnen noch etwas Gnadenzeit bis zur zweiten Spielrunde und konnten mitverfolgen wie das Regionalligateam des Gastgebers TSV Friedberg Zweitligist Sonthofen fast aus dem Turnier kickte. Im Entscheidungssatz, der bis zum 13:13 völlig offen war rettete sich das Bundesligateam um Trainer Camilo Glober gerade noch in die nächste Runde, sollten sich aber im weiteren Turnierverlauf sowohl gegen Regionalligist FTM Schwabing als auch Drittligist DJK Augsburg-Hochzoll – die den SVG mit 25:7 und 25:16 aus dem Turnier warfen - mit jeweils 2:0 das Ticket zur bayerischen Pokalendrunde in zwei Wochen in Plattling ungefährdet sichern. Das vereinsinterne Finale zwischen der AllgäuStrom Volleys Sonthofen und ihrer Bayernligagarnitur – die sich mit einem 2:0 (25:16; 25:20) über Landesligist Penzing und einem 25:11 und 25:10 über das Bezirksligateam der DJK Augsburg-Hochzoll fürs Finale qualifizierten - wurde indes nicht mehr ausgetragen. Dass die ursprünglich angesetzten Platzierungsspiele nicht ausgetragen wurden, mindert die in den unteren Leistungsklassen ohnehin schon eingeschränkte Attraktivität der Pokalrunde ein Stückchen mehr. 

Einige der für diese Pokalrunde qualifizierten Teams werden sich künftig die Frage stellen, ob sich die Anreise für zwei Sätze überhaupt lohnt. Denn es bleibt eine Herausforderung für die Trainer dieser Mannschaften allen Spielern einen adäquaten Spieleinsatz in so kurzen Spielbegegnungen zu bieten, geschweige das manche Teams überhaupt zu ihrem Spiel finden. Der SVG nutzte dennoch die Möglichkeit vor Ort um kurzerhand mit dem ebenfalls frühzeitig ausgeschiedenen schwäbischen Bezirksligisten des SV Mauerstetten auf einem freigewordenen Spielfeld ein Freundschaftsspiel auf drei Sätzen aus zutragen. Mit 25:14, 23:25 und 15:10 zugunsten des SV Germering, konnten beide Teams nochmals etwas Spielpraxis für den anstehenden Ligaspielbetrieb sammeln. Für eine kleine Schrecksekunde sorgte Lisi Hocke als sie beim Block auf dem Fuß einer übergetretenen Gegenspielerin landete. 

Kurze Zeit später konnte ihre Teamkollegin und Mannschaftsphysio Stephanie Lemcke allerdings Entwarnung geben, und das gesamte Team wohlbehalten die Heimreise antreten. Für Germering kamen ebenfalls noch Monika Marincic, Christin Ganserer, Birgit Felske, Veronika Adamek , Petra Frommer und die beiden Mittelblockerinnen Ramona Kellnar und Paula Mattes zum Einsatz. Verzichten musste das Team bei dieser Pokalrunde allerdings auf ihre Diagonalspielerin Annika Lormis. Für die SVG-Damen geht es nun mit einigen weiteren Trainingsspielen in die letzte Vorbereitungsphase der anstehenden Spielsaison, die für Germering am 14.November startet. 

Nächster Gegner wird Landesliganeuling TSV Königsbrunn sein.  

J. Malter 

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