Nach dem Rennen bei den Speedwayklassikern in Tschechien und Polen

Smolinski tritt gegen ein US Team an

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Siegerehrung (3. von l. Martin Smolinski). 

Olching – Zweimal Tagesfinale und einmal auf dem Podium bleibt zurückblickend auf die Rennen bei den Speedwayklassikern in Tschechien für Martin Smolinski. Das vierte und letzte Rennen der Speedway Europameisterschaft in Ostrow/Polen hingegen verlief nicht annähernd nach Plan. Nach drei Rennen in drei Tagen ist der Olchinger nun an den kommenden Wochenenden beim Finale der Speedway Bundesliga mit den ACL Devils gegen die Nordsterne aus Stralsund gefordert, ehe es erneut nach Amerika geht wo der ehemalige GP Sieger mit einer Weltauswahl gegen ein US Team antreten wird.

Der Olchinger Martin Smolinski bei dem Speedwayklassiker in Tschechien.   

 Nach dem starken Auftritt beim dritten EM Finale in Kumla wollte Martin Smolinski unbedingt dort anknüpfen und auch beim vierten EM Finale eine überzeugende Leistung liefern. Doch die Änderungen und Upgrades an Bike und Motor zeigten nicht die gewünschte Wirkung. „Wir haben einfach in die falsche Richtung gearbeitet. Als einzig positives bleibt, dass wir wieder dazu gelernt haben. Wir wurden gerade in der EM erneut unter Wert geschlagen und ich bin schon etwas traurig, dass ich mich nicht besser platzieren konnte“, blickt Deutschlands einziger EM Teilnehmer auf die Speedway Europameisterschaft 2015 zurück.

Einen Tag nach dem EM Finale in Ostrow startete Martin Smolinski beim Goldhelmrennen in Pardubice. Beim Speedwayklassiker in Tschechien war der Olchinger seit Jahren nicht mehr am Start, doch er verkaufte sich fabelhaft, schlug so manchen namhaften Fahrer und schaffte es bis ins Finale. Dort beendete er den Endlauf auf Rang drei und stand als erster Deutscher seit über 40 Jahren beim Goldhelmrennen in Pardubice auf dem Podium. „Das war nach dem EM Finale Balsam auf meine Seele. Ich hatte zwar erneut keine guten Starts, doch das Bike arbeitete nach einigen Änderungen deutlich besser und wir konnten gute Leute schlagen und ein gutes Rennen liefern. Es war toll, dass im Stadion so viele deutsche Fans waren und eine Wahnsinnsstimmung gemacht haben. “Pardu“ war mal wieder ein Erlebnis“, so der Bayer.

Am Montag endete dann der Dreitagestrip in Prag, wo Smolinski beim Lubos Tomicek Memorial antrat. Nach mäßigem Start und einem Punkt aus zwei Läufen holte Smoli drei Laufsiege und stand erneut im Finale. „Im Finale hab ich es in der ersten Kurve nicht nach innen geschafft und wurde rausgedrückt, damit war ich dann weg. Da in Prag vieles vom Start abhängt haben wir einige Dinge in Zusammenarbeit mit JAWA probiert und in den letzten Läufen waren auch meine Starts endlich mal besser“, erklärt Smolinski, der auch eine kleine Rangelei mit Dänemarks Top-Athlet Nicki Pedersen austrug: „Wir haben uns am Start zum Finale ganz schön beharkt und auch die Ellenbogen eingesetzt um unseren Platz zu verteidigen, da war ganz schön Feuer drin. Nach dem Rennen hatten wir dann aber beide ein Lächeln im Gesicht und alles war in Butter.“

 

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