Martin Smolinski gewinnt überlegen und stellt neuen Bahnrekord auf

Deutscher Langbahnmeister

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Martin Smolinski nach seinem Sieg.

Olching - Drei Tage - Drei Rennen - Drei Siege! Martin Smolinski dominierte mit seinen JAWA Motoren am vergangenen Wochenende gleich bei drei Rennen und lies seine Gegner regelrecht verzweifeln. Weder in Hertingen, im tiefen Süden noch in Rastede im hohen Norden war gegen Martin Smolinski und die Jawa Motoren ein Kraut gewachsen!

In Hertingen war Martin Smolinski der unschlagbare Mann und fuhr alles in Grund und Boden! Egal ob Freitags bei der deutschen Meisterschaft oder Samstagabends beim UGT Flutlichtrennen: Martin Smolinski beherrschte das Geschehen und sicherte sich neben dem deutschen Meistertitel am vergangenen Freitag gleich noch den Sieg beim internationalen Grasbahnrennen am Samstag. „Ich war erst einmal hier, aber mein Team hat gut gearbeitet und das Motorrad sehr gut abgestimmt. Der Jawa-Motor, von Manfred Knappe, war echt schnell und hat sehr gut auf die Bahn gepasst.“ Als besonderes I- Tüpfelchen gelang dem Olchinger neben dem Gewinn der dritten deutschen Langbahnmeisterschaft zudem noch das Kunststück den jahrelang gültigen Bahnrekord von Robert Barth zu schlagen und erstmals über 100km/h Marke zu heben: Die schnellste Runde die jemals auf der Grasbahn in Hertingen gefahren wurde. Nach den beiden Rennen in Hertingen reiste Smolinski mit seinem Team von Hertingen, dass nicht unweit der Schweizer Grenze liegt über Nacht nach Rastede in den hohen Norden und gewann auch dort, wenngleich die Bahnverhältnisse den Fahrern alles abverlangte. „Das war eine anspruchsvolles Rennen auf einer anspruchsvollen Bahn und nach drei Langbahnrennen in drei Tagen bin ich jetzt auch platt“, so das Fazit des Bayers nach dem Triumphzug bei den Grasbahnrennen im Süden und Norden.

Smolinski startet beim Deutschland Grand Prix!

 och bevor es in das prall gefüllte Rennwochenende ging, erreichte Martin Smolinski die frohe Botschaft, dass er beim deutschen Speedway Grand Prix in Teterow am 10. September als Wild Card Fahrer an den Start gehen wird. Martin Smolinski wird somit beim insgesamt 200. Speedway Grand Prix der Geschichte in der Bergring Arena Teterow mit dabei sein und die deutschen Fahnen hoch halten. „Ich bedanke mich für das in mich gesetzte Vertrauen“, so Smolinski nach dem er die frohe Kunde erhalten hat, „die Wild Card und das damit verbundene Vertrauen ist auch eine Belohnung für die harte Arbeit meines Teams. Wir arbeiten allesamt sehr fokussiert und liefern neben den sportlichen Ergebnissen auch als Team eine sehr professionelle Arbeit, die wohl auch mit überzeugt hat!“ Für Martin Smolinski ist die Teilnahme am Speedway Grand Prix in Teterow auch erneut die Chance zu zeigen, dass deutsche Speedwayfahrer und auch die Motoren von Jawa wieder in der Weltspitze mithalten können. „Ich werde der einzige Fahrer mit Jawa- Motoren am Startband sein, und wer weiß, vielleicht macht dies den Unterschied aus. Für den deutschen Bahnsport ist es eine sehr wichtige Veranstaltung. Wir müssen und wollen zeigen, wie stark der Bahnsport in Deutschland ist“, so Smolinski.

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