Volleyball-Damen wiederholten ihren Erfolg und bezwangen den derzeitigen Spitzenreiter der Bezirksliga

Germering schlägt erneut den Tabellenführer

Spieltag, 23. 1. in Esting: vlnr: Birgit Felske (6), Lisi Hocke, Paula Mattes (11), Annika Lormis (verdeckt), Veronika Adamek, Monika Marincic

Germering - Haben Germerings Volleyballerinnen vor der Winterpause den damaligen Tabellenführer MTV Ingolstadt geschlagen, wiederholte man diesen Erfolg und bezwang den derzeitigen Spitzenreiter der Bezirksliga SV Esting nach einem 2:0 Satzrückstand im Tiebreak!

 Auch dem PSV München gelang dieses Kunststück. Nachdem die Münchnerinnen im Hinspiel gegen Esting noch eine Zwei-Satz-Führung aus der Hand gaben und dem SV im Tiebreak unterlagen, ließen sie Esting diesmal mit einem souveränen Auftritt und einem deutlichen 3:0 Sieg (13:25, 22:25, 20:25) wenig Chancen. Mit dieser Doppel-Niederlage führt Esting momentan zwar weiterhin die Liga an, gerät jedoch in Schlagdistanz seiner Verfolger. Furios wirbelte der PSV in der ersten Begegnung gegen den Gastgeber Esting durchs Spielfeld und hatte sich schnell eine 18:5 Führung erspielt und damit bereits den Grundstein für seinen 3:0 Erfolg gelegt und mit seinem Auftritt den SV Germering gewarnt der im dritten Spiel des Tages auf die Münchnerinnen treffen sollte. Germering hatte das Wochenende zuvor den PSV noch in drei Sätzen besiegt.

 Auch Germering erwischte mit einer anfänglichen 5:2 Führung gegen den SV Esting eigentlich einen guten Start, doch Germerings Angriff leistete sich zu viele Eigenfehler und wollte nicht so recht in die Gänge kommen und nach einem 16:16 setzte sich Esting zum 17:20 ab und holten sich ihren ersten Satz des Tages mit 19:25. Mit diesem Rückenwind und Germerings zögerlichen Auftreten, der nicht wirklich ins Spiel fand führten der SVE mit 11:25 eine rasche Satzentscheidung und eine 0:2 Führung herbei. Das Spiel hatte Germerings Kapitän Andrea Härle und ihre Crew jedoch längst noch nicht abgeschrieben. Ball für Ball agierten Germerings Angreifer wieder sicherer und beim 7:7 setzte man sich Punkt für Punkt zum 11:8 ab und über ein 19:15 ging es zum 25:21 Satzanschluss für den SVG. Im Folgesatz legte man dann, dank einer stabilen Annahme und effektiven Angriffen 4:1 vor und erzwang auf Estinger Seite frühzeitig die erste Auszeit und den ersten Spielerwechsel, doch über ein 13:6 und 23:15 holte sich Germering mit 25:19 den verdienten Satzausgleich, und zwang den Tabellenführer in den Tiebreak, der nochmals alle Reserven zu mobilisieren schien und sich mit 1:6 einen deutlichen Vorteil im Entscheidungssatz herausspielte und mit einem 3:8 zum letzten Mal die Seiten wechselte.

Doch Germering gab sich kämpferisch und willensstark und arbeitete sich mit lautstarker Unterstützung von seiner Seitenlinie zum 10:11 heran. Einen Punkt sollte Esting noch machen, bevor Ramona Kellnar mit einem Block den 15:12 Sieg für den SVG besiegelte. Ein Déjà-vu erlebte dann Germering im letzten Spiel des Tages, bei dem Lisi Hocke die Fäden des SVG als Zuspielerin in der Hand hielt. Eine wankende Annahme und vermehrte Eigenfehler im Angriffsspiel resultierten in einen ernüchternden 12:25 Satzverlust gleich zu Beginn. Zwar spielte man im Anschluss bis zum 12:12 dank guter Aufschläge auf Augenhöhe mit, aber mit 19:25 hatte Germering erneut das Nachsehen und war wieder mit einem 0:2 Satzrückstand konfrontiert.

Auch wenn der SVG im dritten Satz bei eigenem Aufschlag dem Gegner viele Punkte schenkte, sorgte Germerings Annahme wieder für guten Spielaufbau, so dass die Begegnung bis zum 9:9 weitgehend ausgeglichen ablief. Der SVG erspielte sich dann eine knappe aber stabile Drei-Punkte-Führung und verkürzte mit 25:20 zum 1:2. Durchgang vier ähnelte dem vorangegangen Satz, bis zum 12:12 ein ausgeglichenes aber kämpferisches Spiel, bei dem sich der SVG zum Ende hin einen 22:18 Vorsprung herausspielte, und obwohl beim dreiundzwanzigsten Punkt für Germering trotz zwei Auszeiten nichts mehr zu holen schien behielt man beim 24:24 die Nerven und Geburtstagskind Veronika Adamek verwandelte mit einem letzten Angriff zum 26:24 für Germering und damit zum 2:2 Satzgleichstand. Im Entscheidungssatz sollte jedoch der Gegner die Oberhand behalten, obwohl beim 5:8 Seitenwechsel der Abstand weniger deutlich war, als noch zuvor in der Partie gegen Esting. Nur noch zwei Punkte waren dem SVG vergönnt bevor PSV München mit 7:15 den Schlusspunkt an diesem Spieltag setzte.

Jürgen Malter

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