Ist die SEPA-Umstellung wirklich schuld an den  Kündigungen von Mitgliedern? 

Wie  geht es mit dem durchaus vermögenden Verein Tennis-Freunde in FFB weiter? 

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Die neue Vorstandschaft des TF FFB (v. li.): Vlado Aldini (2. Vorstand), Christian Siller (keine Funktion mehr), Kerstin Heldeisen (stellvertr. Kassier), Philipp Gerling (Sport- u. Jugendwart), Dieter Bernhardt (2. Vorstand), Rudi Burian (Präsident), Robert Demmel (Revisor), Hans Heldeisen (Schatzmeister), Thomas Zeller (Schriftführer), Karl Böhm (Freizeitwart)

Fürstenfeldbruck – Viel Geld haben die Tennis-Freunde Fürstenfeldbruck (TF FFB) auf der hohen Kante, zugleich aber auch schwindende Mitgliederzahlen zu beklagen, so dass sich die 36 zur Jahreshauptversammlung am 21. März in der Vereinsgaststätte des SC Fürstenfeldbruck erschienenen Mitglieder schon einmal die Frage stellten: wie es mit dem Verein weitergehen soll. Zehn Prozent der über 140 Mitglieder haben dem Verein gekündigt.

 Schuld war die SEPA-Umstellung, teilte Präsident Rudi Burian mit. Durch das Schreiben des Vereins auf die Umstellung, erinnerten sich doch einige Passive an ihre Mitgliedschaft und kündigten prompt. Ein wichtiger Schwerpunkt sei, die Jugendarbeit voranzutreiben. Mit dem regionalen Vereinsberater des Bayerischen Tennis-Verbandes (BTV), Robert Baumgartner, hat der Verein deswegen Gespräche geführt. Dabei wurde die Beschäftigung eines hauptamtlichen Trainers in Erwägung gezogen. 

Für heuer meldet der Verein nur noch zwei Juniorenteams an. Wegen zu geringer Beteiligung wolle man heuer auch mit den Vereinsmeisterschaften aussetzen. Mit Caro Kowalewski und Philipp Gerling wurden im vergangenen Jahr gerade einmal bei den Damen und den Herren ein Meister gekürt. Doppel und Mixed musste mangels Beteiligung ausfallen. Im Erwachsenbereich sind sieben Teams angemeldet. Die Herren 60 sind das Flaggschiff des TF FFB. Sie spielen in der Landesliga. Die Damen sind in die Bezirksklasse zwei aufgestiegen, die Herren mussten in die Bezirksklasse drei, die Herren 50 von der Bezirksliga in die Bezirksklasse eins absteigen. Einen Volltreffer landete der Verein mit dem Eltern/Kind-Turnier im Juli. Das werde man auch in diesem Jahr wieder durchführen. Freizeitwart Karl Böhm appellierte an die Mitglieder, intensive Werbung zu betreiben, um die Platzvermietung zu forcieren. Das sei zugleich auch Mitgliederwerbung. Ab sofort werden Karten auch in der Vereinsgaststätte des SCF verkauft. 

Ein einmaliges Schnuppertraining kostet inklusive Platzbereitstellung nur zehn Euro und jeder Gast erhält zusätzlich ein Info-Mappe über den Club. Wahlleiter Gerhard Knöchel konnte sich angesichts des auf über 87.000 Euro belaufenden Vermögens der einstigen Tennis-Abteilung des Brucker Sportclubs die Bemerkung nicht verkneifen: „Das Geld könnte die Fußballabteilung des SCF gut gebrauchen.“ Die Neuwahlen brachte Knöchel im Schnellverfahren dann über die Bühne, da es nur einige Verschiebungen bei der Aufgabenverteilung gab. Alter und neuer Präsident ist Rudi Burian, ebenso machen die beiden gleichberechtigten Stellvertreter Dieter Bernhardt und Vlado Aldini weiter. Der ehemalige Schatzmeister Thomas Zeller übernimmt für die nächsten zwei Jahre den Schriftführerposten, den zuvor Kerstin Heldeisen innehatte. Der neue Schatzmeister heißt Hans Heldeisen, Kerstin übernimmt den Stellvertreterposten. Nachdem sich Christian Siller nach 14 Jahren in der Vorstandschaft nicht mehr als Sportwart zur Verfügung stellte, übernimmt Jugendwart Philipp Gerling auch noch diese Funktion. Als Freizeitwart stellt sich Karl Böhm weiter in den Dienst des Vereins. 

Dieter Metzler

 

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