Der Landesligist SC Oberweikertshofen stellt Weichen für die neue Saison

Neuer Trainer Stefan Tutschka übernimmt SC Oberweikertshofen

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Oberweikertshofen – Der Landesligist SC Oberweikertshofen stellt bereits vor dem Rückrundenstart nach der Winterpause am 7. März die Weichen für die neue Saison. Nachdem Spielertrainer Florian Hönisch (35) und Co-Trainer Michael Westermair (34) im vergangenen Sommer signalisierten, dass für sie nach fünf bzw. zwei Jahren beim SCO Schluss sein wird, kamen der Vorstand und die beiden Übungsleiter bei einem gemeinsamen Gespräch nun überein, zum Ende der Saison, Anfang Juni, getrennte Wege zu gehen. Ab Juli übernimmt Stefan Tutschka als Trainer die Mannschaft.

 „Wir hatten eine tolle Zeit in Oberweikertshofen“, sagte Hönisch, der nebenbei auch noch DFB-Stützpunkttrainer ist. Dem zweifachen Familienvater liegen eine Reihe von Angeboten von anderen Vereinen vor, aber zunächst werden sich Hönisch und sein Co-Trainer voll auf die restlichen zwölf Begegnungen beim SCO konzentrieren. In der vergangenen Woche präsentierte nun Oberweikertshofens Fußball-Abteilungsleiter Uli Bergmann mit Stefan Tutschka den neuen Trainer, der ab ersten Juli die Landesliga-Elf als Chefcoach übernehmen wird. Der im März 49 Jahre alt werdende Tutschka trainierte zuletzt die U19 des TSV Aindling (Landesliga Süd), in der auch sein Sohn Manuel spielt. „Ich stehe mit Uli Bergmann seit vielen Jahren in Kontakt“, teilte der in Eichstätt geborenen Tutschka bei einem ersten Gespräch mit. 

Auch SCO-Vorstandsmitglied Robert Scheidler kenne er seit Jahren durch seinen privaten Freundeskreis. Last but not least kennt der in Wulfertshausen (Friedberg) mit seiner Familie wohnende und als Key Account Manager bei der DAK in Augsburg arbeitende Fußballtrainer den SCO aus einigen Testspielen zwischen dem FC Affing und dem SCO ganz gut. „Die sportliche Entwicklung des SCO habe ich seit Jahren verfolgt.“ Mit Tutschka erhalte die Mannschaft einen erfahrenen Trainer, den Bergmann als „akribischen Arbeiter“ kennengelernt hat und der auch schon einige Erfolge feiern konnte. Außerdem decke Tutschka aufgrund seines Betätigungsfeldes den schwäbischen Raum hervorragend ab, so Bergmann, der sich selbst als Kenner des Brucker und Münchner Raumes bezeichnete. 

Die Verpflichtung von neuen Spielern werden Trainer und Manager absprechen. Seine sportliche Laufbahn begann Tutschka 1984 bei seinem Heimatverein TSG Augsburg in der Landesliga Süd. Nach vier Jahren wechselte er zum TSV Königsbrunn, dann wieder zurück zur TSG Augsburg und nochmals drei Jahre nach Königsbrunn. Es folgten dreieinhalb Jahre beim TSV Aindling in der Landesliga und Bayernliga. Erste Trainerstation wurde der SV Münster, wo Tutschka zwei Jahre als Spielertrainer die Mannschaft in die Bezirksliga führte. Seine „echte“ Trainerlaufbahn begann Tutschka beim Bayernligisten TSV Aindling im Jahre 2000. Nach zwei Jahren erfolgte ein Ausflug als Trainer zum wieder in der Kreisliga spielenden SV Münster, bevor die Landesligisten TSV Schwaben Augsburg, DJK Lechhausen, FC Affing und der Regionalligist TSV Rain die nächsten Stationen waren. Die längste und wohl erfolgreichste Zeit verbrachte Tutschka, der neben Fußball gern zum Skifahren geht und am liebsten Rinderfilet mag, beim FC Affing, wo er insgesamt neun Jahre verbrachte und mit der Mannschaft zweimal von der Bezirksoberliga bis in die Bayernliga aufstieg. „Mein Ziel ist es, mit dem SCO guten und erfolgreichen Landesliga-Fußball zu bieten“, freut sich der gern in den USA in Urlaub fliegende neue Trainer des SCO. 

Dieter Metzler

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