Brucker Wasserballer wieder "dick im Geschäft" – Gegen Lokalrivalen SG Stadtwerke München II gewonnen 

Wasserballer: Big Point im Lokalderby

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Torwart Axel Steinbach 

Fürstenfeldbruck – Big Point im Lokalderby „Das war ein Big Point. Wir sind wieder dick im Geschäft“, so kommentierte Thorsten Schulz, Trainer der Fürstenfeldbrucker Wasserballer das Derby am Freitagabend. Gegen den Lokalrivalen SG Stadtwerke München II gewannen die Wasserratten nach starker Leistung mit 14:8 (4:3, 4:2, 1:2, 5:1).

Durch den Sieg gegen den direkten Rivalen konnten die Brucker die Niederlage gegen Memmingen vor zwei Wochen kompensieren. Am Freitagabend entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Spiel auf hohem Niveau. Beide Mannschaften kämpften mit hohem körperlichen Einsatz um jeden Ball. Das erste Tor erzielten aber die Münchner, bereits nach 41 Sekunden. Nach drei Minuten hatten die Brucker das Spiel gedreht, führten mit 2:1 Toren. Dabei konzentrierten sich die Kreisstädter insbesondere auf ein ruhiges Centerspiel. Mit Erfolg. Immer wieder konnten sie Sven Kesberger in guten Situationen anspielen.

 „Sven ist ein Spieler, der in unserer Liga von niemandem gehalten werden kann. Zumindest wenn wir ihn richtig anspielen und nicht so, wie gegen Memmingen“, sagt Schulz. Am Freitag erzielte der 37-jährige Kesberger sieben Treffer. Zur Pause führten die Brucker verdient mit 8:5. Eine Vorentscheidung war dies indes nicht, denn schon im dritten Viertel konnten die Münchner wieder auf 7:9 verkürzen. „In der Situation hat mein Team wirklich klasse gearbeitet. Wir sind nicht nervös geworden, sondern haben einfach weiter unser Spiel durchgezogen“, findet Schulz. Der Schlüssel zum Sieg war dabei auch die kompakte Defensive. „Wir haben in der Centerverteidigung gut gestanden und dann exzellent als Mannschaft gespielt. Jeder hat dem Mitspieler sofort geholfen“, erläutert Schulz. Dazu habe der Block gegen die Münchner Rückraumschützen „gut gestanden“, so Schulz. Und wenn ein Schuss den Block passierte, dann wartete im Tor noch Axel Steinbach, der zahlreiche Schüsse parierte und die Münchner mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr zur Verzweiflung trieb. „Im Center hat München ab dem dritten Viertel keine Schnitte mehr gesehen. Darum mussten sie es aus der Distanz versuchen, haben aber schnell bemerkt, dass gegen Axel da nicht viel zu holen ist“, sagt Schulz. Nur drei Treffer gelangen den Münchnern in den 16 Spielminuten nach der Halbzeitpause. 

Am Ende waren die Brucker ihren Gegnern auch konditionell überlegen, erzielten mehrere Kontertore und gewannen verdient deutlich mit 14:8. In der Tabelle bedeutet das, dass sich die direkten Konkurrenten aus Memmingen, München und Fürstenfeldbruck nun jeweils gegenseitig die Punkte abgenommen haben. „Mit zwei Siegen gegen Memmingen und München im Sommer können wir unser Saisonziel nun wieder aus eigener Kraft erreichen“, sagt Schulz. Ein besonderes Lob machte der Trainer neben dem überragenden Kesberger Jugendspieler Mark Gastgeb, der mit einem sehenswerten Fernschuss in den Winkel das 7:4 erzielte. Die nächsten Spiele bestreiten die Brucker Ende März. Dann treffen sie in Nürnberg und Weiden auf die beiden Mannschaften, die in den vergangenen Jahren den Rest der Liga nach Belieben dominierten. „Punkte sind da eher nicht eingeplant“, sagt Schulz. 

SVFW: Steinbach, Gastgeb (1), Szerdahelyi (2), Knall (1), Kautz, Müller (1), Tomac, Satzger, Kesberger (7), Bews, Knöllinger, Hillmeier, Strecker (2)

Fabian Kautz 

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