Die SpVG Laatzen gewinnt das Wasserballturnier um den Gisela Fröhlich Pokal 

Wasserballturnier zum Sommerausklang

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Fürstenfeldbruck –  Am Wochenende setzte sich der Zweitligist bei dem Freundschaftsturnier im Freibad der Fürstenfeldbrucker AmperOase durch. Bei spätsommerlichen Temperaturen verfolgten neben den Spielern rund 50 Zuschauer das Turnier, darunter die Ehrenpräsidentin Gisela Fröhlich – die als Namensgeberin den Pokal überreichte – Ehrenpräsident Heinz Geist sowie der amtierende Präsident Stefan Sponer. Die Gastgeber belegten den dritten Platz hinter Boston Metro und vor dem Iserlohn Schleddenhofer SV und den Munich Tritons.

 „Es war ein fantastisches Turnier, mit super Wetter, toller Stimmung und viel Spaß für alle Beteiligten. Und mit einem absolut verdienten Sieger“, bilanziert Organisator Christian Bews. Bereits seit mehreren Austragungen gehört Laatzen zu den Stammgästen des Gisela Fröhlich Pokals, den die Niedersachsen auch mehrfach gewannen. „Laatzen ist eine Mannschaft, die sportlich zwar nicht ganz unsere Kragenweite ist, mit denen du aber immer super viel Spaß hast“, findet Wasserratten Trainer Clemens Satzger. Dass die Gäste aus Hannover Top-Favorit sein würden, war bereits im Vorfeld klar. Laatzen stieg in der vergangenen Saison aus der ersten Bundesliga ab. Das Saisonziel für dieses Jahr: Wiederaufstieg. Nach Fürstenfeldbruck reisten die Hannoveraner mit einer Mischung aus Routiniers und aktiven Spielern – und mit sage und schreibe achtzehn Akteuren. Dreizehn dürfen pro Spiel eingesetzt werden. „Da waren einige ordentliche Bretter aus der Erstliga-Truppe dabei. Wenn die vor dir stehen, wird’s erstmal ziemlich dunkel“, sagt Bews. 

Für die Gegner waren die Laatzener am Wochenende nicht zu bezwingen. Auch nicht für die Wasserratten, die mit 5:17-Toren deutlich unterlagen. „Wir hatten ein bisschen Pech, dass die Laatzener ihr erstes Spiel gegen uns hatten. Da wollten sie tüchtig vorlegen“, sagt Satzger. „Wenn die Jungs ernst machen, dann geht’s schon kräftig rund im Wasser“, erlebte Bews. 

Die sportliche Bilanz der Brucker ist ausgeglichen. Neben der Niederlage gegen Laatzen unterlagen sie Boston mit 7:10, gewannen gegen Iserlohn 10:8 und die Munich Tritons mit 14:5. „Wir haben insgesamt recht gut gespielt, müssen uns aber für die Saison noch im Überzahlspiel und Torabschluss verbessern“, analysiert Trainer Satzger. Seine Mannschaft startete am Samstagfrüh mit einem Sieg im Eröffnungsspiel gegen Iserlohn ins Turnier. Nach unkonzentriertem Start lagen die Brucker bereits mit 1:4 zurück, ehe sie das Spiel drehen konnten. Freilich auch, weil die Gäste nur acht Spieler zur Verfügung hatten, während die Wasserratten voll besetzt waren. Und das Tempo kontinuierlich hoch hielten. „Den Iserlohnern ist dann immer stärker die Kraft ausgegangen und wir haben über Konter relativ leichte Tore erzielen können. Das hat die Mannschaft gut gemacht“, spricht Satzger ein Lob aus. Nach der Niederlage im zweiten Spiel gegen Laatzen unterlagen die Brucker auch gegen Boston Metro. „Eine vermeidbare und in Teilen ärgerliche Niederlage“, sagt Bews. 

Denn die Wasserratten machten insgesamt ein gutes Spiel, waren konditionell erneut deutlich überlegen, verpassten es aber ihre Chancen in Tore umzumünzen. „Der Torwart der Bostoner war sicherlich der Stärkste im Turnier. Ein richtig guter Mann. Was wir mit unseren Chancen gemacht haben, war zwischenzeitlich trotzdem ziemlich skurril“, resümiert Satzger. Denn auch beste Einschussmöglichkeiten landeten zuverlässig an Latte, Pfosten oder den langen Armen von Luke Shaw. Die Chancenverwertung blieb auch im vierten Spiel, am Sonntagfrüh gegen die Munich Tritons ein Thema. „Wir haben schon eine ganze Menge liegengelassen“, findet Bews. Trotzdem siegten die Wasserratten – aufgrund der starken Leistung in der Abwehr – letztlich souverän mit 14:5 und belegten den dritten Platz. Ein starkes Debüt in der ersten Mannschaft feierte Fredi Heusmann. Der 15-Jährige, Sohn des ehemaligen Wasserratten Centers Hans Heusmann, soll in der kommenden Saison in die Oberliga-Mannschaft integriert werden und zunehmend Spielanteile bekommen. „Als Dritter haben wir uns wieder mal als sehr guter Gastgeber erwiesen und zwei anderen Mannschaften höflich den Vortritt gelassen“, lacht Satzger. Für die Vorbereitung auf die im November beginnende Oberliga-Saison weiß der Trainer nach dem Turnier auch, das der Torabschluss ein lohnendes Thema sein könnte. 

SVFW: Steinbach, Satzger, Knöllinger, Knall, Kesberger, Kautz, Bews, Heusmann, Peters, Mesbah, Hillmeier, Müller, Briem, Bär

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