Fürstenfeldbrucker Wasserballer gewinnen gegen Augsburg und Ingolstadt

Mesbah trifft von der Mittellinie

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Ahmed Mesbah im Angriffsmodus

Fürstenfeldbruck - Die Fürstenfeldbrucker Wasserballer haben am 2. März mit 16:9-Toren (4:2, 6:1, 3:3, 3:3) gegen den SV Augsburg gewonnen. Gegen das Tabellenschlusslicht reichte eine konzentrierte Vorstellung zu einem ungefährdeten Erfolg.

Nach dem 13:7-Erfolg in Ingolstadt vor rund drei Wochen wollten die Wasserratten nachlegen in der Oberliga. Und gegen die sehr erfahrenen aber wenig spritzigen Schwaben die schwimmerischen Vorteile nutzen. „Wir wollten von Beginn an auf Konter spielen und das Tempo hochhalten“, erklärt Spielertrainer Clemens Satzger die Vorgabe.

Dass sein Team dann nach drei Minuten mit 0:1 zurücklag, war allerdings nicht geplant. „Wir haben am Anfang in der Abwehr die nötige Körperspannung vermissen lassen und etwas bequem gespielt“, sagt Hans Heusmann, der für Satzger das Coaching am Beckenrand übernahm. Doch die Niederlage wirkte wie eine Initialzündung. Satzger glich mit einem Sehenswerten Fernschuss aus, Center Sven Kesberger erzielte das 2:1, Fabian Kautz – nach erneutem Augsburger Ausgleich – das 3:2 und Daniel Müller markiert die 4:2-Führung nach dem ersten Viertel.

Heusmann nutzte die erste Pause, um seine Mannschaft nochmals auf das Spiel einzuschwören. Mit Erfolg. Endlich wurden auch die Konter konsequent gesetzt. Die Folge: Das zweite Viertel entschieden die Brucker mit 6:1-Toren für sich. Insbesondere Ahmed Mesbah und erzielte gleich drei seiner insgesamt fünf Treffer. Darunter auch ein besonders Sehenswertes. Nach einer Hinausstellung gegen die Wasserratten nahmen die Augsburger eine Auszeit, um ihr Überzahlspiel zu besprechen. Gemäß der Regeln führte der Torhüter der Schwaben dann einen Freistoß von der Mittellinie zu einem Mitspieler aus. Doch Mesbah reagierte schnell, eroberte den Ball und traf noch aus der eigenen Hälfte über den hektisch zurückschwimmenden Ausgburger Keeper.

Zur Pause führten die Brucker durch das starke zweite Viertel mit 10:3-Toren. „Das war sicherlich eine Vorentscheidung. Wir wussten bereits nach zwei Vierteln, dass wir dieses Spiel nicht mehr verlieren werden“, analysiert Satzger. Dass sein Team dann im weiteren Verlauf allerdings die Konzentration etwas verlor, ist zwar verständlich, ärgerte den Trainer aber. Denn statt eines Kantersieges endeten die beiden Schlussabschnitte jeweils 3:3. „Wir haben vorne einfach unglaublich viele Chancen liegen lassen“, sagt Heusmann. So gelang es den Amperstädtern eindrucksvoll, den Augsburger Torwart immer wieder ins Spiel zu bringen.

Beste Schütze der Wasserratten war Mesbah mit fünf Treffern. Der Schöngeisinger Kautz und der Mammendorfer Müller erzielten je drei Treffer. Das letzte Tor des Abends gelang Jugendspieler Josef Sandor.

Die nächste Partie bestreiten die Wasserratten bereits in zehn Tagen. Dann treffen sie in München auf die SG Stadtwerke München II. Das Team aus der Landeshauptstadt unterlag gestern in Ingolstadt mit 16:12-Toren.

SVFW: Steinbach, Müller (3), Hillmeier (1), Peters (1), Kesberger (1), Satzger (1), Tomac, Kautz (3), Sandor (1), Gattinger, Bews, F. Heusmann, Mesbah (5); Trainer: H. Heusmann

Fabian Kautz

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