Fürstenfeldbrucker Wasserballer empfangen die SG Stadtwerke München II am 24. Juni

Derby im Freibad

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Christian Bews beim Wurf.

Fürstenfeldbruck - „Ein Derby ist ein Derby. Das ist immer ein heißes Spiel“, findet Christian Bews, der Wasserballwart der Fürstenfeldbrucker Wasserballer. Am Freitagabend, 24. Juni empfängt sein Team die SG Stadtwerke München II um 20 Uhr in der  AmperOase. Der Eintritt ist frei.

Dass die Partie diesmal sogar noch heißer werden könnte, dafür sorgen laut Bews zwei Faktoren: das Sommerwetter – und die Oberliga-Tabelle. Bisher rangieren die Wasserratten auf dem dritten Platz, München ist Fünfter. Doch nur mit einem Sieg behalten die Kreisstädter diese Position sicher – und erreichen damit das Saisonziel, erste Kraft hinter den beiden „Über-Mannschaften“ aus Weiden und Nürnberg zu bleiben. „Gegen München sind es seit Jahren immer sehr enge Partien. Beide Mannschaften bewegen sich ungefähr auf Augenhöhe“, analysiert Vizepräsident Thorsten Schulz.

Umso überraschender war daher der deutliche 16:10-Hinspiel-Sieg der Wasserratten. „Wir haben in München eines unserer stärksten Spiele der vergangenen Jahre gemacht“, erinnert sich Bews. Nach lange enger Partie präsentierten sich die Brucker insbesondere im Schlussabschnitt konzentrierter.

Die Münchner haben vor der Saison einen deutlichen Umbruch gewagt. In der zweiten Mannschaft spielen nun vornehmlich Nachwuchsspieler. Dies allerdings als einen Indiz für ein neues Kräfteverhältnis zu werten, hält Schulz für zu früh. „Speziell zum Derby packen die Münchner immer nochmal jemanden aus ihrer ersten Mannschaft aus, die in der zweiten Bundesliga spielt. Am Freitag wird eine gute Truppe nach Bruck kommen, das steht fest“, bilanziert der Münchner Anwalt.

Die Wasserratten müssen dagegen auf zwei wichtige Akteure verzichten. Spielertrainer Clemens Satzger laboriert noch an einer Kapselverletzung und auch Fabian Kautz ist nicht dabei. Dafür spielen mit Center Sven Kesberger und Günter Knall zwei Routiniers. Besonders Kesberger präsentierte sich zuletzt in guter Form. „Sven ist für uns als Center ein ganz wichtiger Anspielpartner. Ich bin sehr froh, dass wir ihn einsetzen können“, sagt Bews. Die Marschrichtung ist für den 31-Jährigen ohnehin klar. „Bei einem Derby gehst du ins Wasser, um zu gewinnen. Punkt.“

Fabian Kautz

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