Die Wasserratten Wasserballer haben am Samstag gegen den SV Weiden II mit 4:13-Toren (2:3, 0:3, 0:3, 2:4) verloren

Neidlose Niederlage

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Leider verlor der Verein gegen den ungeschlagenen Tabellenführer mit 4:13-Toren  Angesichts der Dominanz der Weidener, die beispielsweise den Lokalrivalen SG Stadtwerke München II mit 24:3 quasi versenkt haben, ist das trotzdem eine sehr ordentliche Leistung.

Fürstenfeldbruck -  Die Wasserratten Wasserballer haben am Samstag gegen den SV Weiden II mit 4:13-Toren (2:3, 0:3, 0:3, 2:4) verloren. „Weiden war der erwartet starke Gegner. Wir haben aber insgesamt eine sehr ordentliche Partie geboten“, bilanziert Spielertrainer Clemens Satzger. Die Oberpfälzer reisten als klarer Favorit und ungeschlagener Tabellenführer an die Amper. Weiden II ist die Nachwuchsmannschaft des Erstliga-Absteigers.  

 In dieser Saison hatte das Team bereits mehrere Oberliga-Konkurrenten herb deklassiert. So lautete das Ziel der Wasserratten: langweilig spielen, leichte Konter-Gegentore verhindern. Das klappte zu Beginn sogar besser als geplant. Nach furiosem Start führten die Brucker sogar mit 2:0, kassierten aber noch im ersten Viertel drei Gegentreffer zum 2:3-Pausen-Rückstand. „Wir haben unsere ersten beiden Angriffe sehr konsequent verwertet und hinten gut gestanden“, resümiert Wasserratten-Vizepräsident Thorsten Schulz das erste Viertel.

 Die Defensive funktionierte auch in den weiteren Spielabschnitten recht gut. Zum einen, weil die Brucker sich im Umschaltspiel zwischen Angriff und Abwehr erneut verbessert zeigten. „Zu Beginn der Saison war das unser größtes Manko. Wir haben massenweise leichte Gegentore kassiert. Hier hat die Mannschaft aber einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht“, findet Satzger. Der andere Grund war Keeper Axel Steinbach, der einen „Sahne-Tag“ (Schulz) erwischte und mehrere spektakuläre Paraden zeigte. Dass Weiden trotzdem 13 Treffer gelangen, hält Schulz für „sehr, sehr im Rahmen. Dass wir gegen die Jungs nicht jeden Konter verhindern können, war vor der Partie klar.

 Dafür sind sie einfach zu schnell, zu stark im Umschalten und auch zu abschlussstark“, so der Münchner Anwalt. Sorgen bereitete dagegen zwischenzeitlich der eigene Angriff. „Nach dem Umschaltspiel ist das sicherlich der nächste Punkt, den wir verbessern müssen“, weiß Satzger. Nur vier Treffer gelangen gegen den Tabellenführer, zwischenzeitlich blieben die Wasserratten mehr als 20 Spielminuten ohne eigenes Tor. Zwar erspielten sich die Gastgeber auch in dieser Phase mehrere gute Möglichkeiten, hatten dabei aber auch ein bisschen Pech. „Trotzdem müssen wir vorne noch mehr Betrieb machen. Insbesondere auch im Überzahl-Spiel“, fordert Satzger.

 Beispielsweise gelangen aus neun Mann-Mehr-Situationen nur zwei Treffer. Zu wenig, um den Tabellenführer zu ärgern. Immerhin: Die nächste Gelegenheit, am Angriffsspiel zu basteln, bietet sich bereits am Mittwochabend. Dann kommt Tabellenschlusslicht SV Augsburg in die AmperOase (20 Uhr). Wenn wir da nicht mehr als vier Tore erzielen, dann laufe ich im Handstand ums Becken“, kündigt Satzger an. SVFW: Steinbach, Müller (1), Peters (2), Knall, Kesberger (1), F. Heusmann, Satzger, H. Heusmann, Kautz, Sandor, Bews, Tomac, Mesbah.

Fabian Kautz

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