Schwimmer aus FFB beteiligten sich an der Bayerischen  Jahrgangsmeisterschaft 19.-21. Juli in Burghausen

50-Meter-Bahn Hallenbad Bronze – Medaillen in Burghausen gewonnen

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 Auf unserem Foto: oben v. links: Carina Hengstenberger, Lea Obermair und Felix Stenglein Unten v. links: Niklas Biesold, Franzi Müller, Isabell Cosack, Pici Mayer, Alex Cosack und Trainer Stefan Sponer.

Fürstenfeldbruck -  Pici Mayer und Felix Stenglein erfolgreich bei den Bayerischen Meisterschaften: 588 Schwimmer aus Bayern hatten die harten Qualifikationszeiten im Vorfeld unterboten und konnten in Burghausen an den Start gehen, darunter waren 8 Schwimmer der Fürstenfeldbrucker Wasserratten. Der jüngste Brucker Schwimmer, Felix Stenglein (11 Jahre) hatte mit 6 Starts ein echtes Mammutprogramm zu absolvieren und das in dem sehr leistungsstarken Starterfeld des Jahrgangs 2002.

 Zum Abschluss einer langen Saison stehen die großen Meisterschaften auf dem Terminplan. Während sich die besten Schwimmer der Welt auf die WM in Barcelona vorbereiten bzw. die ersten Wettkämpfe bereits absolviert wurden, starteten die Nachwuchs-Cracks aus Bayern bei den Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften in Burghausen. 

Mit Platz 3, einer sehr guten Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung auf 1:08,80 Minuten und einem sehr engagierten Rennen, konnte Felix über 100m Freistil die Bronzemedaille gewinnen. Mit Platz 4 über 100m Rücken, Platz 5 über 200m Rücken und weiteren Top-Ten Platzierungen konnte der Eichenauer vier persönliche Bestzeiten schwimmen und seine gute Form unterstreichen. Die aktuell leistungsstärkste Schwimmerin der Wasserratten ist Patricia Mayer. Die 15jährige, war nur denkbar knapp um 7/100 Sekunden an der Qualifikation zur Deutschen Jahrgangsmeisterschaft 2013 über 100m Rücken gescheitert und hatte auch deshalb u.a. die Oberbayerischen Meisterschaften vor 2 Wochen in Dachau ausgelassen. Frisch motiviert und hoch konzentriert zeigte Pici über ihre Paradestrecke eine tolle Leistung und konnte in 1:10,50 Min.

 Platz 3 belegen und die ersehnte Medaille gewinnen:  Mit Platz 5 über 50m Rücken und einem neuen Langbahn-Vereinsrekord zeigte Pici nochmals ihre Klasse, die sie leider über die 50m und 100m Freistil nicht komplett abrufen konnte. Woche für Woche zeigte die Formkurve von Lea Obermair (2001) nach oben und mit vier persönlichen Bestzeiten bei vier Starts schwamm Lea einen starken Wettkampf. Platz 5 über 100m Rücken, Platz 6 über 100m Schmetterling und Platz 8 über 100m Freistil, sowie ein 17. Platz über 200m Freistil waren im Vorfeld nicht zu erwarten und sind für Lea bestimmt Grund genug, mit mehr Trainings-Motivation in die kommende Saison zu starten. 

 Ebenso in guter Form präsentierte sich Franziska Müller (1999). Franzi schwamm fünf persönliche Bestzeiten bei sechs Starts und konnte über 200m Lagen einen neuen Langbahn-Vereinsrekord in 2:38,28 Min auf Platz 11 schwimmen. Platz 6 über 50m Brust und Platz 7 über 400m Freistil waren die besten Platzierungen für die junge, aber dennoch schon sehr erfahrene Mammendorferin. Isabel Cosack kam leider nicht mehr rechtzeitig in die Form, die sie in der Wintersaison noch ausgezeichnet hatte und konnte bei ihren 6 Starts ihr Leistungsvermögen nicht abrufen. Ihr Bruder Alexander hatte 4 Starts auf dem Programm und schwamm dabei 2 persönliche Bestzeiten. Niklas Biesold, ebenfalls aus dem Jahrgang 1997 konnte sich nur über 50m Schmetterling qualifizieren, reiste extra dafür nach Burghausen an und schwamm in 29,23 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit und belegte damit Rang 13. Super glücklich und dafür noch nervöser war die 12jährige Carina Hengstenberger, die über 100m Freistil und 100m Rücken gemeldet war. Zwar reichte es über 100m Rücken zu keiner Verbesserung der Vorleistung und die Aicherin schrammte auch knapp an der Qualifikationszeit vorbei, schwamm dafür aber ein tolles Rennen über 100m Freistil mit persönlicher Bestzeit in 1:08,54 und belegte Platz 14 in ihrem Jahrgang.

 „Es war wie immer“, so Trainer Stefan Sponer, der von Freitagmittag bis Sonntagnachmittag mit den Schwimmern in Burghausen war. „Gute und nicht ganz so gute Leistungen wechseln sich ab, das Auf und Ab ist auch für einen Trainer nicht immer einfach, da man ja mit allen Schwimmern mitfiebert und teilweise auch mitleidet. Der Gewinn der 2 Medaillen ist eine schöne Belohnung auch für uns Trainer, dass wir das ganze Jahr mit den Sportlern arbeiten und versuchen, sie vor allem auf diese Wettkämpfe vorzubereiten.“ Mit diesen Meisterschaften geht die Saison 2012/13 zu Ende und einmal mehr ist die Saison-Bilanz positiv.

Stefan Sponer, der in Personalunion seit 5 Jahren sowohl Vereinspräsident als auch Trainer der ersten Mannschaft und meist „Chef de Mission“ bei den Wettkämpfen ist, wird in der kommenden Saison nicht mehr als Trainer am Beckenrand stehen. „Ich habe beruflich vor einiger Zeit eine neue Herausforderung angenommen, die von mir mehr Flexibilität und vor allem wieder eine vermehrte berufliche Reisetätigkeit verlangt. Dies ist mit 4-5 Trainingseinheiten und somit persönlicher Anwesenheit leider nicht vereinbar. Dazu kommen ca. 20-25 Wettkämpfe im Jahr, die teilweise das gesamte Wochenende dauern, ein Trainingslager von einer Woche Dauer sowie viele Gespräche mit Eltern, Schwimmern und Trainerkollegen. Es war mir immer eine Herzensangelegenheit und Freude mit „meinen“ Schwimmern zu arbeiten, aber aktuell geht es nicht mehr und ich muss auch im Sinne der Sportler handeln. Unsere Schwimmer sollen einen Trainer haben, der immer für sie da ist und sie auch weiterbringen kann.“

 Bei den Wasserratten sucht man seit geraumer Zeit nach einem Nachfolger und es scheint, als wenn man bis Ende August einen neuen Trainer für die kommende Saison verpflichten kann. 

Stefan Sponer 


  

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