Der EV Pfronten besiegt VfE Ulm/Neu-Ulm mit 4:2

Überraschungserfolg für die Falcons

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Patrick Meissner und Torhüter Konstantin Bertet vom VfE Ulm/Neu-Ulm versuchen Sebastian Weixlers Treffer zu verhindern.

Pfronten – Mit einem überraschenden 4:2-Erfolg gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm sind am Sonntagabend die Spieler des EV Pfronten heimgekehrt. Und auch am Dienstag gelang es den Pfrontenern an ihre gute Leistung anzuknüpfen. Mit einem 2:0 gegen den EA Schongau übernahmen die Falcons die Führung.

Der EV Pfronten, der – anders als bei der 3:9-Niederlage – auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen konnte, begann gegen VfE Ulm/Neu-Ulm konzentriert. So dauerte es keine zwei Minuten, bis es zum ersten Mal „klingelte“. Adrian Hack netzte auf Zuspiel von Jörg Neumann und Sebastian Weixler zum 1:0 ein.

Ulm hatte zu Beginn kaum eine nennenswerte Chance, zu stark spielten die Ostallgäuer gerade in den ersten 20 Minuten. Einziges Manko war die schlechte Chancenverwertung. Zum Ende des ersten Drittels hatte Ulm dann auch einige Möglichkeiten. Eine davon nutzte Nicklas Dschida in der 16. Minute zum Ausgleich. Doch die Falcons spulten unbeirrt ihr Programm ab. Und so dauerte es gerade einmal 62 Sekunden, bis Timo Stammler (Adrian Hack/Jörg Neumann) den Ulmer Torhüter Konstantin Bertet verlud und das 1:2 erzielte.

Im zweiten Drittel bekamen die Zuschauer ein ähnliches Bild zu sehen. Pfronten dominierte die Partie. EVP-Verteidiger Ladislav Hruska bewies in der 23. Minute das richtige Augenmaß. Sein satter Schuss am Torhüter vorbei landete zum 3:1 im Kasten. Die Donau-Devils kämpften und erzielten in der 26. Minute den 2:3-Anschlusstreffer. Bis zu diesem Zeitpunkt war es ein sehenswertes, rasantes Spiel. Doch nun griffen die Unparteiischen immer öfter ins Spielgeschehen ein.

Für Pfronten wurde es nun richtig schwer. Zwischen der 28. und 35. Minute sprachen die Schiedsrichter insgesamt sechs Strafzeiten gegen die Falcons aus, so dass Ulm in dieser Zeit drei Mal in doppelter Überzahl spielte. Doch die gesamte Mannschaft um den starken Torhüter Andreas Jorde stemmte sich gegen diese Übermacht. Die Falcons überstanden diese heikle Phase unbeschadet und gingen mit einer 3:2-Führung ins letzte Drittel.

Disziplinierter Auftritt 

Hier dauerte es bis zur 46. Minute, bis Pfrontens Sebastian Weixler (Stefan Schödlbauer) auf dem Eis sitzend das 4:2 erzielte. Ulm hatte nun in der Schlussphase der drohenden Niederlage nichts mehr entgegenzusetzen. Das lag wohl daran, dass die Donau-Devils nur mit zwei Sturmreihen spielten. Und diese mussten dem schnellen Spiel dann auch Tribut zollen.

Auch vom Ulmer US-Import, Louis Educate, der vor knapp drei Wochen den EV Pfronten quasi im Alleingang zerlegt hatte, war an diesem Abend nicht viel zu sehen. Auch gegen Schongau gelang es Pfronten einen Sieg zu erzielen dank der Tore von Timo Stammler im ersten Drittel und Thomas Böck in der 57. Minute. Lange Zeit bekamen die Zuschauer ein schönes und spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten zu sehen. In überragender Form zeigte sich dabei erneut Torhüter Andreas Jorde.

Aber auch der Rest der Mannschaft spielte stark und diszipliniert. Sie setzte die Vorgaben von Trainer Herbert Gmeinder um. Auch die Schiedsrichter, die nach Ansicht der Pfrontener kleinlich pfiffen, brachten die Falcons nicht aus dem Konzept. Dank dieses Siegs ist der EVP derzeit Spitzenreiter.

Am Sonntag, 10. Januar, spielt Pfronten Zuhause um 20 Uhr gegen VfE Ulm/Neuulm.

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