Trotz guter Leistung verliert Füssen 4:10 gegen Regensburg und 2:3 gegen Freiburg

Der EV Füssen hat keine Chance

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Torwart Daniel Daniel Fiesinger zeigte eine gute Leistung.

Füssen – Wie bereits im Vorfeld erwartet, gab es für den EVF gegen die beiden Spitzenteams aus Regensburg und Freiburg nichts zu holen. Allerdings war das Füssener Team durch diverse Ausfälle stark ersatzgeschwächt.

Trotzdem hielten die Schwarz-Gelben vor allem kämpferisch voll dagegen. Dies klappte im Heimspiel gegen den EVR bis zur 31. Spielminute. Im Breisgau hielt das Miniaufgebot der Füssener dagegen sogar bis zum Ende mit und unterlag knapp. Die Füssener hielten bis zur 31. Spielminute beim Stande von 3:2 für den Tabellenführer das Spiel offen, ehe es diesem gelang in der restlichen Spielzeit ein zweistelliges Ergebnis zu erzielen. 

Zwar mit dem 19-jährigen Neuzugang Lukas Gohlke, der vom ESV Kaufbeuren zu seinem Stammverein zurück gewechselt ist, dafür ohne Matthias Mayr, Christian Krötz, Eric Nadeau, Florian Simon, Pavel Mojtek sowie die Förderlizenzspieler empfingen die Schwarz-Gelben am Freitagabend den Ersten der Liga. Die Regensburger zeigten sofort, warum sie dieses Jahr wohl das beste Team der Spielklasse stellen, und gingen bis zur zehnten Minute mit 3:0 in Führung. Füssen wechselte daraufhin den Torhüter und baute nun auf den jungen Daniel Fießinger. 

Die Lechstädter kamen danach immer besser ins Spiel und stellten durch die Treffer von Josef Huber (Burnell) sowie Steffen Kirsch (Goller) noch im ersten Abschnitt den Anschluss her. Im zweiten Drittel war es zehn Minuten lang ein völlig offenes Spiel, ehe Ligatopscorer David Stieler mit einem Sololauf das 2:4 erzielte. Er hatte zuvor schon zwei Treffer markiert. Als die Gäste innerhalb kürzester Zeit zwei weitere Tore durch Barry Noe und Petr Fical nachlegten, war das Spiel entschieden. 

EVR zeigt seine Klasse 

Bei den Leoparden gingen nun immer mehr die Kräfte aus, während die Donaustädter durchwegs mit vier Blöcken agierten und das Tempo hoch hielten. Dazu zeigten die ersten beiden Sturmreihen immer wieder ihre individuelle Klasse, und Louke Oakley (zwei) und Petr Fical sorgten auch im letzten Drittel schnell für drei weitere Treffer. In der Schlussphase gelang dem EVR auch noch der zehnte Treffer durch Martin Lamich, während auf Füssener Seite Josh Burnell (Huber, Pfohmann) sowie George Kink (Friedl, Kames) die Tore zum Endstand von 4:10 erzielten. Trotz dieses klaren Ergebnisses konnten die Füssener Fans ihrem Team keinen Vorwurf machen, dafür waren die Gäste einfach zu stark. Die Leistung der geschwächten Füssener Mannschaft mit einigen Spielern aus der Jugendmannschaft stimmte dagegen. 

Schnelle Führung 

In Freiburg gelang Füssen dann schnell die Führung durch einen toll heraus gespielten Treffer von Josh Burnell (Pfohmann, Kink). Das taktische Konzept, voll auf Konter zu setzen, nachdem nur 14 Feldspieler zur Verfügung standen, ging lange Zeit auf. Den gastgebenden Wölfe gelang es zwar in der 14. Spielminute durch Frank ausgleichen, dennoch war das Spiel völlig offen. Als mit Thomas Schmid einer von nur fünf Füssener Verteidigern vorübergehend verletzt ausfiel, nutzte der EHC ein Überzahlspiel erneut durch Frank zur erstmaligen Führung. Nur eine Minute später erhöhte Bräuner auf 3:1, und das Spiel schien den vermuteten Gang zu nehmen. Aber die Füssener kämpften verbissen weiter, gestützt auf einen sehr starken Daniel Fießinger im Tor. 

Erneut Josh Burnell (Huber, Goller) verkürzte noch im zweiten Abschnitt auf 2:3. Die große Chance zum Ausgleich kam dann in der 45. Spielminute, als die Leoparden nach zwei Strafzeiten gegen Freiburg über eine Minute lang in doppelter Überzahl agierten, doch die Scheibe wollte nicht ins Netz. Am Ende fehlte trotz einiger weiterer guter Möglichkeiten einfach die Kraft, um das Spiel zu drehen, uns so blieb es bei der knappen Niederlage. Gut gespielt, aber trotzdem keine Punkte am Wochenende, so lautet das Fazit. Der EVF hofft nun, dass sich das Lazarett langsam wieder lichten wird, denn mit dem Spiel in Bayreuth am Freitag, 28. November, sowie beim Heimspiel am Sonntag, 30. November, um 18 Uhr gegen Selb werden die Gegner nicht einfacher.

ml

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