Afrikaner dominieren Tegelberglauf

Rund 200 Ausdauersportler starten beim 13. Tegelberglauf. Foto: Berndt

Schwangau – Beim 13. Tegelberglauf, der am Sonntag bei „idealen Bedingungen“, so Daniela Gassmann-Bahr, über die Bühne ging holte sich die Schweizerin nicht nur den Sieg bei den Frauen, sondern verbesserte die Rekordzeit um sieben Sekunden. Bei den Männern dominierten die Afrikaner.

Dem Gewinner Francis Muigai Wangari aus Kenia, der dem Anschein nach locker über die Ziellinie lief, folgten vier weitere Sportler aus Afrika. Dann erst erreichte mit Maximilian Zeus aus Weiden der erste Nichtafrikaner das Ziel in circa 1720 Metern Höhe. Die Männer aus Afrika setzten sowohl stilistisch als auch zeitlich ein starkes Zeichen. Demnach kam nicht nur Wangari mit seiner Zeit von 40:19 Minuten beinahe an die Rekordmarke von 40:11 Minuten heran, die der Deutsche Helmut Schießl 2006 aufgestellt hatte. 

Das musste auch Korbinian Schönberger anerkennen, der dieses Mal wegen einer Verletzung nicht an den Start gegangen war. Er hatte zwischen 2010 und 2013 dreimal den acht Kilometer langen Berglauf mit einem Höhenunterschied von etwa 920 Metern zu seinen Gunsten entschieden. Unter den Zuschauern war auch der Trainer der deutschen Berglauf-Nationalmannschaft, Wilfried Raatz. Interessiert beobachtete er den Gipfelsturm der rund 200 Frauen und Männern, die sich ihren Weg nach oben teilweise durch dichten Nebel bahnen mussten. 

Dabei kamen sie am Outward Bound-Haus, sowie an der Dreh- und Rohrkopfhütte vorbei. Als sie ins Ziel gelangten, wurden sie schließlich alle von Moderator Axel Rohrbach namentlich erwähnt. Was für den einen oder anderen wohl Ansporn genug sein dürfte, im nächsten Jahr abermals den Tegelberg zu erklimmen. 

Sogar mehr als 30 Mädchen und Buben hatten beim vierten Kinderlauf teilgenommen. Die mussten sich auch heuer wieder Maik Bruse geschlagen geben. Der Elfjährige aus Göttingen gewann zum vierten Mal in Folge das Rennen über etwa 700 Metern mit rund 120 Höhenmetern. lex

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