"team erdgas schwaben": Loderer reitet auf der Erfolgswelle

"Das war Marke Extraklasse"

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Timon Loderer vom „team erdgas schwaben“ sammelt gerade einen Erfolg nach dem anderen.

Ostallgäu – Timon Loderer vom Ostallgäuer „team erdgas schwaben“ sammelt derzeit Erfolge: Seinen ersten Sieg feierte der Rennradfahrer beim Straßenrennen in Durach.

Beim Straßenrennen in Burggen und beim Kriterium in Wartenberg holte er fünfte Plätze, bei der Main-Spessart-Rundfahrt den sechsten und bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft auf der Straße den vierten Platz.

Besonders beeindruckend ist laut dem Rennteam Loderers vierter Platz beim Bundesliga-Rennen im Erzgebirge. „Das ist derzeit das schwerste Rennen in Deutschland für Amateure – und wir treten da gegen Profiteams an“, sagt Team-Manager Paul Hofstetten aus Hopferau. Noch bei der Hinfahrt habe sich Loderer gewünscht, bei solch einem hochklassigen Rennen einmal unter die besten 15 zu fahren. Die Erwartungen hat er bei Weitem übertroffen. „Noch nie habe ich so viele positive Reaktionen bekommen von Konkurrenten“, schildert er. Viele Anstiege zeichnen das 160 Kilometer lange Rennen „Rund um Chemnitz“ aus.

 Einen davon aber bezeichnen die Athleten als „Scharfrichter“: Die sogenannte Himmelsleiter mit 25 Prozent Steigung. „Die liegt so bei Kilometer 120“, erzählt der 25-Jährige.

Unbedrängt ins Ziel

Eine kleine Gruppe war vornweg, im Hauptfeld waren alle Blicke auf den Favoriten gerichtet. Loderer ging kurz vor der Himmelsleiter in die Offensive, fuhr mit drei anderen einen kleinen Vorsprung heraus. „Am Berg kam dann der Vorjahressieger – und ich konnte als einziger mit ihm mithalten“, berichtet Loderer.

Gemeinsam holten sie noch einige Ausreißer ein – bis auf zwei. Unvergesslich wird ihm das Rennen bleiben, sagt Loderer: „Das war Marke Extraklasse.“ Sportlich weniger hochklassig stuft Loderer das Straßenrennen in Durach ein, das zur Allgäu-Rennserie, dem Heiss-Cup, zählt. „Emotional war es aber natürlich auch der Wahnsinn – mein erster Sieg“, freut er sich. Da habe einfach alles gepasst. Besonders genießen konnte er seinen Sieg, weil er solo ins Ziel fuhr.

red

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