Pfronter Falken schlagen Ulm mit 5:2

Klare Sache

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Drei-Tore-Mann Florian Häfele schießt die Falken im Alleingang zum Sieg.

Pfronten – Mit einem 5:2-Erfolg im Gepäck kehrten am vergangenem Freitag die Pfrontener Falcons vom Auswärtsspiel beim VfE Ulm/Neu-Ulm von der Donau zurück. Doch so einfach, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war das Unterfangen nicht.

Denn die Donau Devils lagen nach dem ersten Drittel mit 2:0 vorne. Manuel Vacca (9.) und Kyle Armstrong (16.) brachten die Gastgeber in Führung. Pfronten war in diesen ersten 20 Minuten im Vergleich zum Match gegen den EV Füssen nicht wieder zu erkennen. Es fehlte an Laufbereitschaft und Einsatzwillen, so Trainer Herbert Gmeinder in der Pressekonferenz nach dem Spiel. In der ersten Pause schien der Coach aber wohl die richtigen Worte an seine Mannschaft gerichtet zu haben, denn die Falcons kamen deutlich besser aus der Kabine.

In der 25. Minute erzielte Pfrontens Florian Häfele (T. Böck) in Unterzahl den 1:2-Anschlusstreffer, ein sogenanntes short-handed goal. Ulm schwächte sich nun durch Strafzeiten immer wieder selbst. In der 35. Minute war es dann wieder Florian Häfele, der einen Konter zum 2:2-Ausgleich nach Pass von Johannes Albl und Sebastian Weixler abschloss. Das Spiel war nun wieder völlig offen.

Im Schlussdrittel konnten die Hausherren den Falcons dann nicht mehr viel entgegensetzten. Erst gingen die Gäste aus Pfronten in der 44. Minute durch den Treffer von Timo Stammler (J.Titsch/R.Fröhlich) erstmals in Führung, dann wehrte der überragende Andi Jorde eine Minute später eine Chance des Ulmer Kontingentspielers Armstrong ab. In der 52. Minute fiel dann die Vorentscheidung.

Mit seinem zweiten „Shorthander“ und seinem dritten Treffer am diesem Abend zum 4:2 machte Florian Häfele dann endgültig den Sack zu. Ulm versuchte noch mal heranzukommen und nahm zum Ende der Partie den Torhüter zu gunsten eines sechsten Feldspielers heraus. Das ging allerdings nach hinten los, denn in der 60. Minute traf Pfrontens Kapitän Matthias Ziegler (K.Kleinhans/T.Böck) ins verwaiste Tor.

Pfronten drehte an diesem Abend das Spiel, nachdem man das erste Drittel verpennt hatte und in den restlichen beiden Dritteln das Eishockey spielte, zu dem man imstande ist, zu spielen. Am kommenden Sonntag, 23. Oktober, findet ab 18 Uhr das zweite Heimspiel der Saison gegen die Eisbären des ESV Burgau statt. Ob das Stadion auch so gut gefüllt ist, wie gegen Füssen bleibt abzuwarten.

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